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Agrana baut Standort Aschach aus


Kategorie: Industrie
12.10.2017 von Martin Ross

Agrana hat heute am Standort Aschach an der Donau in Oberösterreich den Zubau für die Maisstärkefabrik eröffnet.

Bei der Eröffnung (v.l.) Bezirkshauptmann Eferding Christoph Schweitzer, Agrana-Aufsichtsratsvorsitzender Erwin Hameseder, Landeshauptmann OÖ Thomas Stelzer, Bürgermeister Aschach Friedrich Knierzinger und Agrana-Generaldirektor Johann Marihart © Agrana/Schedl
Bei der Eröffnung (v.l.) Bezirkshauptmann Eferding Christoph Schweitzer, Agrana-Aufsichtsratsvorsitzender Erwin Hameseder, Landeshauptmann OÖ Thomas Stelzer, Bürgermeister Aschach Friedrich Knierzinger und Agrana-Generaldirektor Johann Marihart © Agrana/Schedl

Wie cash.at berichtete, wird Agrana bis 2020 das Weizenstärkewerk in Pischelsdorf erweitern, vorerst aber ist Aschach dran: Mit einem Investitionsvolumen von rund 80 Millionen Euro erweitert Agrana die Verarbeitungskapazität um ein Drittel auf 540.000 Tonnen Mais pro Jahr. Der Werksausbau bedeutet für den Standort auch 25 neue Arbeitsplätze für die Region.

Das Werk Aschach verarbeitet Mais zu qualitativ hochwertigen Produkten für die weiterverarbeitende Industrie. Maisstärke wird zum einen in überwiegend technischen Anwendungsbereichen (wie der Papier-, Kosmetik- und Bauindustrie) und zum anderen in der Lebensmittelindustrie z.B. für die Herstellung von Nudeln oder Backwaren verwendet. Insgesamt verarbeitet Agrana die Rohstoffe Mais, Kartoffeln und Weizen an fünf Produktionsstandorten in Europa zu Stärke und verkauft 2,5 Mio. Tonnen Stärkeprodukte an 2.000 Kunden weltweit in über 20 verschiedenen Industriebranchen.

Entwicklung des Standorts Aschach

Die Fabrik wurde 1936 auf Basis Kartoffelstärke gegründet. 1958 erfolgte der Umbau zu einer Maisstärkefabrik mit einer Vermahlungskapazität von 60 Tonnen Mais täglich. Ab 1984 und insbesondere nach dem EU-Beitritt Mitte der 1990er-Jahre wurde die Fabrik konsequent ausgebaut. Der bisher letzte Erweiterungsschritt fand 2006/2007 statt, wobei die Modernisierung der Infrastruktur und ein wirkungsvoller Umweltschutz besondere Anliegen waren. Die Produktion erfolgt ganzjährig überwiegend im Vier-Schicht-Betrieb. 280 Mitarbeiter am Standort Aschach sorgen für eine effiziente Durchführung und Abwicklung der Prozesse.

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