Weitere Artikel:
Vom 25. bis 27. April 2012 fand in Hof am Fuschlsee das 27. CASH Handelsforum statt. Um dieses...
Am 31. Mai 2012 findet in Kooperation mit BVL das CASH Logistikforum statt. Die Referenten und...
Die nächste Young Business Factory (YBF) am 27. und 28. Juni 2012 steht diesmal unter dem Thema...
Von 27. September bis 7. Oktober 2012 öffnet das Wiener Wiesn Fest nach der erfolgreichen Premiere...
Die Vizerektorin der Wirtschaftsuniversität Wien folgt damit Dr. Karl Ludwig, der bereits seit den...
Als erster Discounter in Deutschland führt Penny Produkte unter eigenem Namen ein. Bis Ende...
Seit Oktober 2008 bildet der Wiener Traditionsbetrieb Mautner Markhof junge Menschen im neuen...
Agrokor/Mercator
Agrokor zeigt Interesse an Mercator
Rubrik: Handel, Sonstiger Handel, Aktuell
Der kroatische Agrokor-Konzern plant die Übernahme der slowenischen Einzelhandelskette Mercator.
Wie die Außenhandelsstelle der Wirtschaftskammer Österreich in Kroatien meldet, hat der kroatische Lebensmittelkonzern Agrokor seine Bewerbung um einen 23,3 prozentigen Anteil an der größten slowenischen Einzelhandelskette Mercator angekündigt. Dieser Anteil wird von der hochverschuldeten slowenischen Brauerei Laško verkauft, die durch den Verkauf ihrer Beteiligungen an mehreren großen slowenischen Firmen ihre Schulden reduzieren und ihre Existenz sichern will.
Nachdem die Bewerbung Agrokors um einen 36-prozentigen Anteil von der slowenischen Gruppe 2010 nicht angenommen wurde, will der kroatische Konzern, der mit der Einzelhandelskette Konzum die führende Rolle auf dem kroatischen Markt hat, heuer erneut versuchen, beim slowenischen Konkurrenten einzusteigen. Zeitungsberichte gehen davon aus, dass Agrokor mindestens 50 Prozent Anteil am slowenischen Konkurrenten erwerben und damit die Kette übernehmen will.
Durch diesen Zusammenschluss würde der größte und mächtigste Lebensmittelkonzern Südosteuropas entstehen, mit führender Rolle nicht nur in Kroatien und Slowenien, sondern auf allen Märkten Ex-Jugoslawiens, da beide Ketten sowohl auf den heimischen Märkten, als auch in Bosnien und Herzegowina und Serbien ihre Anteile weiterhin ausbauen wollen.


Usermeinung