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Regioplan
Aktuelle Regioplanerhebung zum Möbelhandel - Kooperationen und erweiterte Sortimente bringen Erfolg
Rubrik: Studien
Kooperationen im Möbelhandel auf der Überholspur und Sortimentserweiterung als Umsatzgarant
Wie RegioPlan Geschäftsführerin Mag. Hanna Bomba-Wilhelmi erläutert, konnte der österreichische Möbelhandel mit einem nominellen Umsatzwachstum von 2,1% im Jahr 2008 trotz der wirtschaftlich schwierigen Situation im 4. Quartal doch noch positiv bilanzieren. Für 2009 rechnet sie mit einer Stagnation.
Anders als die großen Marktteilnehmer, die in Österreich weitgehend an Standortoptimierung oder Standortverlegung arbeiten, expandieren Diskonter weiter ihr Filialnetz.
Das Ranking des Österreichischen Möbelhandels ist ein beständiges: Die Lutz-Gruppe führt vor Kika/Leiner und Ikea, gefolgt von Betten Reiter auf dem 4. und Garant Möbel Austria auf dem 5. Platz. Klarer Sieger ist Ikea beim Umsatz pro Outlet, wo ein vielfaches des durchschnittlichen Umsatzes pro Möbelhaus erwirtschaftet wird.
Konsumenten werden künftig Ihre Kaufentscheidung noch mehr von Qualität, Dauerhaftigkeit der Produkte und einem stimmigen Preis-/Leistungsverhältnis abhängig machen, was Filialisten und kooperierten Anbietern entgegenkommt, kleine, nicht in Kooperationen oder Franchisesystemen organierte Händler langfristig verdrängen wird.
Einzigartig in Österreich ist, dass die kooperierten Anbieter 2008 mit einem Umsatzplus von 4,5% gegenüber den Filialisten mit 1,9% klar die Nase vorn hatten - Ihre Asse"Anspruch, Service & Beratung" konnten erfolgreich ausgespielt werden.
Es wird weiter zu Überschneidungen kommen und die Grenzen zwischen Baumarkt-, Möbel-, Blumen- und Elektrofachhandel werden zusehends verschwimmen, denn in Österreich wird bereits für Raumausstattung (21%) und Hausrat (18%) gleich viel ausgegeben wie für Möbel (39%) selbst.
Gewinnen wird, wer neben Beratung und Service vor allem ansprechende Sortimente über Möbel hinaus anbietet.


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