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Ankerbrot

Anker kommt mit neuem Filialkonzept

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Rubrik: Handel, LEH, Aktuell

11.08.11

Zum 120-Jahr-Jubiläum gibt es nicht nur ein neues Logo, sondern auch eine Frischzellenkur für Filialen und Sortiment. Und: Anker bekennt sich voll und ganz zu seinen Wiener Wurzeln.

Die am 10. August 2011 präsentierte Testfiliale am Wiener Schwedenplatz ist erst der Anfang. Sollten die drei veranschlagten Beobachtungsmonate erfolgreich sein, werden innerhalb der nächsten Jahre sämtliche Ankerfilialen (dzt. 160 in Wien, NÖ, Stmk. und Sbg.) auf das neue Konzept umgestellt: Einerseits als traditionelle Bäckerei, andererseits als Kaffeehaus und als Convenience-Store. Ankerbrot-Vorstand Peter Ostendorf: "Neben der Erweiterung des Sortiments bleibt die bestehende Produktauswahl selbstverständlich erhalten. Und wie bisher werden wir auch Produkte aus alten Getreidesorten, wie dem Urkorn, anbieten."

Wobei die Wiener Kaffeehauskultur einen besonderen Platz in der neuen Produktwelt von Anker einnimmt. So werden zum Beispiel wiederum traditionelle Rezepturen aufgegriffen und Sorten wie Mokka, Kapuziner oder Franziskaner angeboten. Und das im Umfeld von eigens entworfenen Bodenfliesen, Echtholztischen, Thonet-Sesseln, Zeitungen und sogar Büchern zum Schmökern. Wien und seine Backtradition ist aber auch Mittelpunkt der neuen Rezepturen und Produkte von Anker. Was sich im übrigen auch im neuen Logo niederschlägt. Schlicht und einfach ist jetzt nur mehr der Schriftzug "ANKER" samt "Wien 1891" als Subline zu sehen.

Neu ist auch das SB-Regal, das frische Snacks wie Wraps, Salate und andere Imbisse enthält - selbstverständlich nicht nur zum Verzehr im Lokal gedacht, sondern auch für den Verkauf "über die Gasse".

Die erfolgreich abgeschlossenen Umstrukturierungen führten Anker 2010 mit einem Umsatz von 137 Millionen euro auch wieder in die Gewinnzone, sodass Ostendorf auch gerne über das Thema Expansion plaudert: "Im Osten Österreich ist sicher noch Potenzial für 30 - 40 Filialen und in Osteuropa werden wir unser Franchisekonzept weiterverfolgen." So soll der bis dato einzigen Filiale in Bratislava alsbald eine zweite und eine dritte folgen, bevor man in Ungarn und in Tschechien Fuß fassen will.