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Bagett: Ströck holt das Baguette zurück nach Wien


Kategorie: Industrie
21.04.2017 von Manuel Stenger

Vom 1815 ausgewanderten Wiener Bäckermeister August Zang in Frankreich entwickelt, bietet Ströck das Baguette (fast) nach Original-Rezeptur in Wien an.

Das Bio-Bagett von Ströck. © Lukas Lorenz
Das Bio-Bagett von Ströck. © Lukas Lorenz
Ströck-Bäcker Pierre Reboul (Mitte) mit seinem Team. © Lukas Lorenz
Ströck-Bäcker Pierre Reboul (Mitte) mit seinem Team. © Lukas Lorenz

1815 wanderte der Wiener Bäckermeister August Zang nach Frankreich aus und kreierte dort das Baguette. Ströck holt das Gebäck nun nach Österreich in seiner Originalform zurück und wird ab 26. April 2017 das sogenannte Bio-Bagett in allen Ströck-Filialen präsentieren. „Innovation ist für unser Familienunternehmen ein fester Bestandteil unserer DNA, denn wir sind Bäcker aus Leidenschaft. Deswegen entwickeln wir uns ständig weiter und suchen nach Möglichkeiten, vollkommen neue Produkte zu kreieren oder bestehende immer weiter zu verbessern. Bei unserem neuen Bio-Bagett wollen wir den Original-Geschmack, den Biss und den Geruch eines frischen Baguettes nach Wien bringen – und damit ein Stück Frankreich: französische Ess- und Lebenskultur“, erklärt Bäckermeister Philipp Ströck.

In Frankreich darf das Baguette nur aus Weizenmehl, Wasser, Hefe und Salz bestehen – in Wien nicht immer üblich. „In Wien verkauft man bisher unter dem Namen Baguette eigentlich einen Sandwich-Wecken in anderer Form. Unser Bio-Bagett ist ein echtes Baguette, auch wenn es sich in einem Detail nicht ans französische Dekret hält“, erklärt Ströck-Bäcker Pierre Reboul. Im Bio-Bagett ist außer Bio-Weizen, Wasser, Salz und Sauerteig noch Waldviertler Bio-Roggen drin, der sorgt für eine nussige Note. Der Bio-Weizen stammt aus Frankreich, eine Ausnahme bei Ströck: normalerweise verwendet der Bäcker nur Getreide aus Österreich. Philipp Ströck: „Unser Bio-Bagett schmeckt definitiv so, wie man es aus Pariser Bistros kennt, vielleicht sogar noch ein wenig besser, dem Bio-Roggen sei Dank. Die Kruste ist resch und reißt schön auf, die Krume ist sehr saftig.“

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