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Heineken CEE
Bierabsatz über LEH gewinnt weiter an Bedeutung
Vom Headquarter in Wien aus verantwortet Nico Nusmeier, Präsident von Heineken CEE, die Aktivitäten von 53 Brauereien in 14 Ländern. Obwohl sich die einzelnen Staaten mitunter recht unterschiedlich entwickeln, gibt es laut Nusmeier einen länderübergreifenden Trend beim Bierkonsum: Während jene prozentuellen Mengen, die über die Gastronomie abgesetzt werden, zurück gehen, kann der LEH zulegen.
Gründe für die Rückgänge in der österreichischen Gastronomie ortet Brau Union Österreich Generaldirektor Markus Liebl in der allgemeinen wirtschaftlichen Situation, im verschärften Rauchverbot in Lokalen sowie im schlechten "Gastgartenwetter" in der heurigen Saison. Über den Geschäftsverlauf im LEH im ersten Halbjahr 2010 ist Liebl jedenfalls zufrieden. Demnach hat die Brau Union ihren Mengenabsatz laut Nielsen um zwei Prozent erhöhen können. Der wertmäßige Marktanteil legte um 0,8 Prozent zu. Das stärkere Wachstum der Absatzmengen als der wertmäßigen Marktanteile begründet Liebl unter anderem mit erhöhten Promotionanteilen.
Besonders erfreut zeigt sich Liebl über die Absatzentwicklung beim Gösser NaturRadler. Dieser wird heuer erstmals die Absatzmenge von 100.000 Hektoliter überspringen. Der Gösser NaturRadler ist mittlerweile nicht nur in Österreich Marktführer, sondern auch in Ungarn.
Ungarn zählt übrigens zu jenen 12 der 14 Heineken CEE Ländern, die ihren Gewinn im ersten Halbjahr 2010 steigern konnten. Einzig Russland und Griechenland mussten zum Teil erhebliche Verluste hinnehmen, sodass das EBIT von Heineken CEE im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Minus von 4,4 Prozent auf 152 Millionen Euro aufweist. Der Umsatz von Heineken CEE blieb mit 1,515 Mrd. Euro (1. HJ 2009: 1,517) stabil. Das konsolidierte Biervolumen sank, vor allem aufgrund von stark rückläufigen Verkäufen in Russland und Griechenland, um elf Prozent auf 20,1 Mio. Hektoliter.


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