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Der neue Interspar-Hypermarkt eröffnet in Wels


Kategorie: Handel, LH, Neue Läden
22.08.2017 von Manuel Stenger

CASH hat den neuen Interspar-Hypermarkt in der oberösterreichischen Stadt besichtigt. Der Markt will mit einer noch größeren Beratungskompetenz und einer Auswahl von 50.000 Produkten punkten. Zudem ist das Interspar-Gastro-College entstanden.


„Bei uns beginnt Convenience schon vor dem Supermarkt“, sagt Markus Kaser, Geschäftsführer Interspar Österreich, über den neuen Interspar-Hypermarkt in Wels, der seinen Kunden rund 300 breit angelegte Parkplätze bietet. Nach 16 Monaten Bauzeit und Investitionen von mehr als 20 Millionen Euro eröffnet der Interspar-Hypermarkt in Wels am 23. August 2017 neu. Die Filiale wird dabei Arbeitsplätze für 190 Mitarbeiter schaffen. CASH hat den Standort besichtigt.

Auf 3.500 Quadratmetern Verkaufsfläche kann der Kunde aus mehr als 50.000 Artikeln wählen. Bereits der Eingangsbereich ist großräumig und mit viel Platz gestaltet. Wer den Markt betritt, kommt zuerst in den Non-Food-Bereich. Neben Drogerie- und Pflegeprodukten findet sich auch das sogenannte „Schaufenster“ in diesem Teil des Marktes. „Wir wollen Fachhändler auf Zeit sein“, führt Kaser aus. Zu Schulbeginn setzt man hier auf entsprechende Ware, vor Ostern und Weihnachten zum Beispiel verstärkt auf den Bereich Spielzeug. Alle 14 Tage wird diese Sektion mit einem anderen Schwerpunkt an Produkten bestückt.

Artikel wie Fernseher oder Autozubehör hat man beim Hypermarkt absichtlich nicht im Sortiment, stattdessen setzt man auf Produkte aus den Bereichen Pflege und Küche. Im Food-Bereich werden sowohl Spezialitäten als auch Massenartikel vereint. So sollen dem Kunden etwa neue Trendprodukte wie Natural Food oder Super Food zu erschwinglichen Preisen angeboten werden. „Wir bieten Artikel zu leistbaren Preisen an“, so Kaser, „die es zuvor nur in Reformläden teuer zu erwerben gab.“

Das Herzstück des Marktes ist der Marktplatz: An sogenannten Marktständen werden die Kunden zu den einzelnen Produkten persönlich beraten. Für Kaser soll „ein Ambiente wie auf einem Markt vorherrschen“. Wer nach dem Einkauf noch gemütlich essen gehen will, kann dies im anliegenden Interspar Restaurant tun – hier will man nicht als Kantine auftreten, sondern die Lücke zum klassischen Wirten füllen.

Jährlich Ausbildung für 500 Gastronomen
„Wir haben den Standort von Grund auf neu konzipiert“, sagt Kaser über die Filiale in Wels. Ein Teil dieser Neuerungen ist auch das Interspar-Gastro-College. Dem Hypermarkt in Wels kommt eine wichtige Rolle bei der Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter zu. Mit dem College hat man die unterschiedlichen Ausbildungen laut Kaser „in ein richtig schönes Konzept gegossen“. Jährlich sollen bis zu 500 Gastronomen ausgebildet werden, darunter auch die Mitarbeiter für die Wurst- und Käsetheke. In diesem Teil des Supermarkts kann man das Gespräch mit dem Kunden suchen und ihn nach seinen Wünschen beraten. Kaser sagt stolz: „Dies ist die modernste Ausbildung für Gastronomie in Österreich.“ Auch der Barista-Ausbildung misst Kaser eine spezielle Rolle zu. Wels ist als Ausbildungsstandort bestens geeignet, zeigt sich Kaser überzeugt. Durch die zentrale Lage und die gute Infrastruktur ist der Ort für alle Menschen aus Österreich gut erreichbar.

Gesamte Einkaufswelt
„Es ist nicht nur ein Interspar, sondern ein ganzes Einkaufszentrum, das wir hier neu eröffnen“, wie Kaser erklärt. Denn: Der Hypermarkt ist in eine gesamte Landschaft an Geschäften eingebettet – nebenan finden sich unter anderem ein dm drogerie markt, ein Pagro Diskont oder auch eine neue Filiale der Oberbank. „Wir haben die Chance bekommen, hier am Standort einen Platz einzunehmen“, so Wolfgang Pillichshammer, Geschäftsbereichsleiter Oberbank AG. Die Filiale wird von zehn Mitarbeitern betreut. Diese Ballung an Einkaufsmöglichkeiten sieht auch der Welser Bürgermeister, Dr. Andreas Rabl, als „großen Gewinn für die Stadt Wels“. Für Rabl muss der Einkauf zum Erlebnis werden und für Kommunikation sorgen: „Für eine Stadt bringt dieses Einkaufszentrum neue Kommunikationszentren und gesellschaftliche Treffpunkte.“ Zusätzliche Arbeitsplätze und Ausbildungsmöglichkeiten sind nach Rabl weitere positive Aspekte. „So wie sich dieser Standort immer weiterentwickelt hat, entwickelt sich auch Wels weiter.“

lukas gisler, 23.08.2017, um 10:24 Uhr

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