CASH - Home

Ikea Austria GmbH

Deutliches Umsatzwachstum für Ikea Österreich


Kategorie: Handel, Sonstiger Handel, ecommerce
04.12.2017 von Martin Ross

Schon im Vorjahr erfolgreich, legte Ikea Austria heuer noch einmal eins drauf: Man schloss das Geschäftsjahr – bei gleich gebliebener Fläche – mit einem Umsatz von 722,8 Millionen Euro (inkl. MwSt.) ab.

(C) Ikea
(C) Ikea

Gestiegen ist nicht nur der Umsatz, sondern auch die Zahl der Besucher, vor allem online, die Anzahl der Mitarbeiter und die der Stammkunden. 2016/17 beträgt die Umsatzsteigerung 2,67 % (= aktuell 722,8 Mio. Euro, per 31. August). Für das Unternehmen, dessen Umsatz in nur zwei Jahren um fast zehn Prozent wuchs, sei dies umso erfreulicher, als dies auf vergleichbarer Fläche passiert ist, so Ikea in einer Aussendung.

Die Kunden abholen

Mehr als 13,1 Millionen Menschen haben im abgeschlossenen Geschäftsjahr eines der sieben Ikea-Einrichtungshäuser in Österreich besucht. Noch viel mehr, nämlich 29,7 Millionen, waren im Vorjahr online zu Besuch bei Ikea-Österreich. Geschäftsführerin Viera Juzova führt den Erfolg auf die ständigen Bemühungen zurück, den Kunden zu bieten, was sie brauchen: „Wir versuchen, für unsere Kunden relevant zu sein. Das heißt: Wir bieten ihnen Lösungen an, die zu ihrem Lebensstil passen – in Wien ebenso wie in Graz oder Klagenfurt. Wir investieren daher kontinuierlich in unsere Einrichtungshäuser, zuletzt in eine Erweiterung in Innsbruck, einen kompletten Innenumbau in Salzburg oder auch in Haid, Wien Nord ist den Sommer über partiell umgebaut worden und hat ein größeres Lager bekommen. Dieses Augenmerk auf Kundenbedürfnisse ist für mich eines der Erfolgsrezepte.“ Allein im Vorjahr hat Ikea dafür rund 40,1 Mio. Euro investiert.

Stärkung des Onlinehandels

Man hat auch verstärktes Augenmerk auf den Onlinehandel gelegt, auf Serviceleistungen wie Click & Collect etc., und es sollen auch Expansionspläne Ikea Österreich nach den Worten seiner Geschäftsführerin auf Erfolgskurs halten. Das spiegelt sich auch in der gestiegenen Zahl der Mitarbeiter: Es sind 2.841 Menschen, die Ikea mittlerweile in Österreich beschäftigt. Zu den erwähnten Expansionsplänen gehört auch das innovative Projekt für Wien. Viera Juzova sagt: „Wir möchten am Standort Wien Westbahnhof ein richtungsweisendes Einrichtungshaus bauen, das sich harmonisch in die Umgebung einfügt, zum Treffpunkt für die ganze Nachbarschaft wird und vor allem gänzlich ohne Pkw-Verkehr auskommt.“ Gleichzeitig mit den Westbahnhofplänen will man im 21. Bezirk ein großes Logistikzentrum bauen, von dem aus Kunden im Wiener Raum direkt, schnell und möglichst umweltfreundlich beliefert werden. Eine endgültige Entscheidung über das Projekt steht noch aus.

Die Zahlen des Konzerns

Gestern hatte auch die INGKA Holding, die Konzernmutter von Ikea Österreich, ihre Bilanzzahlen vorgestellt. Sie erwirtschaftete weltweit mit 355 Einrichtungshäusern in 29 Ländern 34,1 Milliarden Euro. Dies bedeutet ein Plus von 3,5 Prozent (währungsbereinigt um 3,8 %). Jüngster neuer Markt ist Serbien. Die Gesamteinnahmen des Ikea-Konzerns beliefen sich auf 36,3 Milliarden Euro. Der Jahresüberschuss betrug 2,5 Milliarden Euro. Der effektive Ertragssteuersatz betrug 24,9 Prozent. Damit wurde weltweit eine Gesamtsumme von 0,8 Milliarden Euro an Ertragssteuern gezahlt. Einschließlich anderer Steuern und Abgaben führte dies zu einer gesamten steuerlichen Belastung von 1,3 Milliarden Euro.

Kommentar hinzufügen
Felder, die mit einem Stern (*) markiert sind, müssen ausgefüllt werden!

Weitere Artikel