CASH - Home

Austrian Innovation Forum

Die Niceshops Story


Kategorie: ecommerce
12.10.2017 von Manuel Stenger

Diese erzählte Gründer Roland Fink, der mit seiner Niceshops Gruppe in den vergangenen zehn Jahren mehr als drei Dutzend Onlineshops gelauncht hat, auf dem Austrian Innovation Forum.

Roland Fink, Gründer und Geschäftsführer von Niceshops. © Redaktion
Roland Fink, Gründer und Geschäftsführer von Niceshops. © Redaktion

Die Niceshops Gruppe hat mittlerweile 40 Shops aus den unterschiedlichsten Bereichen in ihrem Portfolio, pro Jahr werden knapp 30 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftet. Der Hauptumsatz kommt dabei aus Italien, Deutschland, Schweiz, Österreich, Spanien und Frankreich. Alles hat 2006 begonnen, als Roland Fink seinen ersten Onlineshop startete. Wer heute in einem der Online Stores von Niceshops bestellt, erhält seine Ware spätestens am nächsten Tag.

„Kisten schleppen ist kein Einkaufserlebnis“, so Fink. Auch Waschmittel oder ähnliches zu besorgen, macht wenig Spaß. „Viele Sortimente werden deshalb aus dem stationären Handel verschwinden“, prognostiziert er. „Was wir sehen ist, dass es so viel Raum für Innovationen in vielen unterschiedlichen Bereichen gibt“, so Fink. „Und es gibt immer Raum für Verbesserungen, vor allem für junge, dynamische Unternehmen.“ Niceshops versucht daher, mit seinen Produkten in gewisse Nischen vorzustoßen: So werden beispielsweise hochleistungsfähige E-Bikes oder 3D-Drucker mit Zubehör angeboten.

Das Wettrennen um die Zukunft wird laut Fink nicht online oder stationär ausgetragen, sondern zwischen Handel und Industrie. Wer liefert die Kiste Bier, die über Amazon Alexa bestellt wurde? „Das wird den Handel in Zukunft beschäftigen müssen“, so der Gründer und Geschäftsführer.

Umfeld verbessert die Arbeit(sleistung)
Das Unternehmen bietet viele Zusatzleistungen für seine Mitarbeiter an, wie Fink betont: „Was ich nicht ändern kann, ist die Arbeit. Aber ich kann das Umfeld besser machen.“ Kommunikation spielt bei Niceshops ebenfalls eine große Rolle. „Wir wollen unseren Mitarbeitern zeigen, was wir machen.“ Diese können sich so auch besser in den unterschiedlichen Projekten einbringen. Fink weiter: „Innovation kann nur entstehen, wenn die Leute nachdenken und sich einbringen dürfen.“ Amazon empfindet Fink daher „für seine Größe unheimlich innovativ“. Als Händler sollte man sich nach Fink vor allem darüber Gedanken machen, dass Online oftmals mehr Service als stationär geboten wird: „Wir müssen uns überlegen, wie wir damit in Zukunft umgehen.“

Kommentar hinzufügen
Felder, die mit einem Stern (*) markiert sind, müssen ausgefüllt werden!

Weitere Artikel