CASH - Home

Rewe International / Ernst&Young

Die Zukunft der Haushaltsversorgung


Kategorie: ecommerce, Handel, LH
14.11.2017 von Martin Ross

Beim Management Cercle von Rewe International und der Managementberatung Contrast EY am 13. November im Wiener Palais Ferstel stand die Zukunft der Haushaltsversorgung in Österreich im Mittelpunkt.

V.l.n.r.: Werner H. Hoffmann (Contrast EY), Robert Nagele, Josef Siess (beide: Billa), Martin Unger , Gunther Reimoser (beide: Contrast EY) © Conrast EY, Billa/Herbst
V.l.n.r.: Werner H. Hoffmann (Contrast EY), Robert Nagele, Josef Siess (beide: Billa), Martin Unger , Gunther Reimoser (beide: Contrast EY) © Conrast EY, Billa/Herbst

Martin Unger (Contrast EY) konstatierte, dass der gesamte Handel sich in einem massiven Transformationsprozess befinde und dass die Transformationsgeschwindigkeit und das Ausmaß der Veränderung noch nie so hoch waren. Und er brachte seine Beschreibung mit einer dialektischen Formulierung auf den Punkt: „Es gibt keine digitale Strategie mehr – nur Strategie in einer digitalen Welt.“

Mit welcher Strategie sich Billa als führender Lebensmitteleinzelhändler den neuen Herausforderungen und Chancen stellt, erläuterten die beiden Billa-Vorstände Josef Siess und Robert Nagele. Sie unterstrichen die Rolle von Billa bei der Befreiung der Kunden von den Lasten der Haushaltsversorgung und bei der Demokratisierung hochwertiger Lebensmittel. „Auch bei der Hauszustellung von Lebensmitteln war Billa in Österreich Pionier – und wir haben diese Rolle konsequent ausgebaut. Wir liefern persönlich Onlinebestellungen an jede Postleitzahl in Österreich. Das macht kein anderer Lebensmitteleinzelhändler“, sagte Nagele.

Billa baut seinen Onlineshop parallel zu den bestehenden 1.050 Filialen aus. 2016 stieg der Onlineumsatz um 160 Prozent an. Man wolle der individuelle Versorger der österreichischen Haushalte sein – als 360 Grad-Nahversorger, mit den Filialen und mit dem Onlineshop. Vor dem Einstieg amerikanischer Digital-Konzerne in die Branche fürchte man sich nicht, hieß es beim Management Cercle. Mit der vor einem Jahr beschlossenen neuen Strategie steuere Billa klar in die richtige Richtung. Außer Frage stehe aber, dass es faire Wettbewerbsbedingungen brauche, Stichwort Steuergerechtigkeit.

Am Management Cercle im Palais Ferstel nahmen zahlreiche Vorstände und CEOs teil, darunter unter anderem Markus Liebl (Brauunion), Gerhard Schilling (Almdudler), Franz Radatz (Radatz), Matthias Ortner (Ottakringer), Damian Izdebski (Techbold), Daniel Wüstner (Rauch), Alfred Schrott (Manner).

Kommentar hinzufügen
Felder, die mit einem Stern (*) markiert sind, müssen ausgefüllt werden!

Weitere Artikel