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E-Commerce-Ausgaben europaweit stark schwankend


Kategorie: ecommerce, Studien
08.08.2017 von Manuel Stenger

Während Briten durchschnittlich um 1.118 Euro pro Kopf jährlich im Netz einkaufen, liegt der Wert in der Türkei bei gerade einmal 72 Euro.

© RegioData
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Zwar nähert sich der Grad der technischen Verfügbarkeit bei Online-Angeboten für den Einzelhandel in Europa zwischen den einzelnen Ländern immer mehr an, die Ausgaben unterscheiden sich jedoch signifikant. Spitzenreiter ist Großbritannien: Durchschnittlich gibt ein Brite 1.118 Euro jährlich im Internet aus. Gleichzeitig gibt es hohe Zuwachsraten, so sind die durchschnittlichen Online-Ausgaben um 100 Euro pro Person gestiegen. Der Grund für die Spitzenplatzierung der Briten liegt vor allem am hohen Anteil des Online-Lebensmittelhandels. 2016 gab man dafür durchschnittlich 221 Euro pro Person aus. Diese Zahlen stammen von Regio Data.

Auf Platz 2 liegt die Schweiz mit durchschnittlichen Online-Ausgaben von 1.033 Euro, gefolgt von Norwegen (920 Euro). Dahinter liegt Österreich auf Platz 4 (885 Euro). Schlusslicht im Ranking ist die Türkei mit E-Commerce-Ausgaben in Höhe von 72 Euro pro Kopf per anno. Russland schneidet ähnlich schlecht ab (77 Euro). Grund für das schlechte Abschneiden dieser Länder sieht RegioData in der durchschnittlich geringen Kaufkraft verbunden mit einer ungünstigen räumlichen Struktur und Topographie. Deshalb liegt das Entwicklungspotenzial in diesen Ländern vor allem in stark bewohnten Gebieten.

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