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Wirtschaftskammer Wien

#Echtshopper-Kampagne will auf Vorteile des stationären Handels verweisen


Kategorie: Handel, Sonstiger Handel, ecommerce
20.03.2017 von Manuel Stenger

Modehändler machen auf die Wichtigkeit von Geschäften aufmerksam und fordern Steuergleichheit zwischen stationärem und internationalem Onlinehandel.

Rainer Trefelik, Obmann der Sparte Handel der Wirtschaftskammer Wien (links) und Herbert Gänsdorfer, Obmann des Landesgremiums Wien des Einzelhandels mit Mode und Freizeitartikeln. © David Bohmann
Rainer Trefelik, Obmann der Sparte Handel der Wirtschaftskammer Wien (links) und Herbert Gänsdorfer, Obmann des Landesgremiums Wien des Einzelhandels mit Mode und Freizeitartikeln. © David Bohmann
© David Bohmann
© David Bohmann

In einer neuen Kampagne der Wirtschaftskammer Wien ist die Einkaufstasche das zentrale Sujet: An Donnerstagen, Freitagen und Samstagen wird bis 1. April in allen Bezirken eine mehr als drei Meter große #Echtshopper-Einkaufstasche als rollende Landmark Halt machen. Das Sujet soll ebenfalls in vielen Auslagen von Wiener Geschäften zu sehen sein und ist in Form von Tragetaschen erwerbbar. Vor allem der Modehandel ist in den Einkaufsstraßen sehr präsent. „Die Freude am Shopping und am Anprobieren, das unkomplizierte Einkaufen und die Inspiration in den Geschäften sind unseren Kunden wichtig. Mit der Kampagne machen wir die Modehändler dieser Stadt noch besser sichtbar und setzen ein klares Signal für den stationären Handel“, ist Herbert Gänsdorfer, Obmann des Wiener Mode- und Freizeitartikelhandels überzeugt. „Schließlich schaffen die Wiener Handelsunternehmen Arbeitsplätze, beleben das Straßenbild und sichern mit ihrer Steuerleistung den Wohlstand unseres Landes“, meint Rainer Trefelik, Obmann der Sparte Handel der Wirtschaftskammer Wien.

Mit der Kampagne möchte man sich nicht gegen den Onlinehandel per se stellen. Die Wirtschaftskammer betont, österreichische Händler, die Online aktiv sind, zu unterstützen. Jedoch möchte man die Kaufkraft in Österreich behalten, wie Gänsdorfer erklärt: „Ausländische Online-Plattformen zahlen hierzulande oft deutlich weniger Steuern und Abgaben als der stationäre Handel. Für den österreichischen Handel ist jedoch Steuergerechtigkeit die entscheidende Überlebensfrage. Es kann nicht sein, dass marktdominierende internationale Onlinehändler die enorme Umsätze in Österreich erzielen, diese hier kaum versteuern, während heimische Händler die volle Steuerlast zu tragen haben. Erfreulich ist jedoch, dass auch Regierung, Stadtentwickler und Sozialpartner die Problematik erkennen und nach Lösungen suchen.“


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