Weitere Artikel:
Die österreichische Anton Schlecker Gesellschaft m.b.H. konnte das Vorjahr trotz vielfältiger...
Kunden die häufiger zum Shoppen kommen und pro Einkauf auch mehr ausgeben bescherten dm in den...
Um das Generalthema »Innovation for and from Central and Eastern Europe« geht es beim 4. Grow East...
Der weltweit größte Online-Händler für Fashion und Lifestyle möchte 2012 in Österreich doppelt so...
Nachdem eine Nachfolge für das bestehende Nah&Frisch-Geschäft in Waldegg notwendig geworden...
Das kam doch sehr überraschend: Jan Satek, Vorstandsvorsitzender von Zielpunkt, kauft...
Die SIAL Canada ist die bedeutendste internationale Fachmesse für die Lebensmittelwirtschaft in...
CIMA-Kaufkraftstromuntersuchungen
Einzelhandel lukriert 1,6 Mrd. Euro an Kaufkraft jenseits der Grenzen
Rubrik: Handel, Aktuell, Strategie
Österreichs Einzelhandel lukriert 1,6 Milliarden Euro an Kaufkraft aus benachbarten Grenzregionen.
Die Auswertung von Bundesländerspezifischen CIMA-Kaufkraftstromuntersuchungen der letzten zweieinhalb Jahre zeigt, daß Österreichs Handelsstandorte pro Jahr insgesamt 1,58 Mrd. Euro an Kaufkraft aus den benachbarten Grenzregionen abziehen. Gleichzeitig decken sich die ÖsterreicherInnen in den Nachbarstaaten mit Waren im Ausmaß von 657,9 Mio. Euro ein. Die Italiener (371,3 Mio. Euro Zufluss) und hier insbesondere die Südtiroler sowie die Ungarn (314 Mio. Euro Zufluss) aus den westlichen Grenzkomitaten erweisen sich als besonders intensive EinkäuferInnen.
Bayern bevorzugen Salzburg
Aber auch die Bayern kaufen verstärkt in den österreichischen Grenzregionen ein. Hier kann vor allem das Bundesland Salzburg (126 Mio. Euro) die meiste "deutsche Kaufkraft" abschöpfen, gefolgt von Tirol (62,2 Mio. Euro), Oberösterreich (62 Mio. Euro) und Vorarlberg (12 Mio. Euro).
Ostösterreich punktet bei Ungarn, Tschechen und Slowaken
Ähnlich wie bei den Ungarn sind Tschechen (195,2 Mio. Euro Zufluss) und Slowaken (239 Mio Euro Zufluss) in erster Linie beim Einkauf "Ostösterreich"-orientiert, d.h. Niederösterreich und Wien erhalten von KonsumentInnen dieser Nachbarstaaten die meiste Kaufkraft.
Kärnten und Steiermark profitieren von Slowenen, Schweizer bevorzugen Einkaufsdestinationen in Vorarlberg
Je nach Wohnort und topographischer Grenzstruktur erwerben die Slowenen in der Steiermark (insgesamt 78,2. Mio Euro) oder in Kärnten (65,1. Mio Euro) österreichische Güter. Die Schweizer und hier vor allem die BürgerInnen aus dem Kanton St. Gallen strömen beinahe ausschließlich in die Einkaufsdestinationen auf Vorarlberger Seite (52 Mio. Euro).
Die Daten basieren auf insgesamt acht länderspezifischen Kaufkraftstromuntersuchungen der CIMA im Zeitraum 2007 bis 2009 mittels telefonischer, gemeindegenauer Haushaltsinterviews in den österreichischen Bundesländern sowie angrenzenden Regionen der Nachbarstaaten.



Usermeinung