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Erste Group arbeitet an Blockchain-Plattform für Handel mit


Kategorie: Handel, Sonstiger Handel, ecommerce
05.10.2017 von Manuel Stenger

Die Initiative wurde 2016 von UBS und IBM gestartet, neben der Erste Gruppe kommen auch die Bank of Montreal (BMO), CaixaBank und die Commerzbank an Bord. Anfang 2018 sollen dann die ersten Pilottransaktionen folgen.

Der Erste Campus in Wien. © Erste Bank/Christian Wind
Der Erste Campus in Wien. © Erste Bank/Christian Wind

Die Erste Group ist künftig Teil eines Projekts mehrerer Unternehmen, das durch die Anwendung der Blockchain-Technologie den weltweiten Aufbau grenzüberschreitender Handelsnetze vereinfachen soll. Transaktionen der unterschiedlichen Teilnehmer sollen so effizienter, transparenter und kostengünstiger werden. Gemeinsam mit der Bank of Montreal (BMO), CaixaBank und der Commerzbank wird man an der Plattform namens Batavia arbeiten, die bereits 2016 von UBS und IBM initiiert wurde. Zugutekommen soll sie weltweit Unternehmen unterschiedlicher Größenordnung. Die Partner werden die Plattform bei der Finanzierung von Handelsaktivitäten, etwa bei der Beförderung von Waren, nutzen können. Ebenso wird der Weg der Ware leichter nachzuvollziehbar sein. Anfang 2018 sollen dann die ersten Pilottransaktionen durchgeführt werden.

Die Blockchain kann künftig papierbasierte Dokumentationen ersetzen, die zudem für alle Handelspartner einsehbar sind – dies macht den Austausch und die Zusammenarbeit transparenter, das Vertrauen untereinander wird gestärkt. Batavia basiert auf dem Blockchain-Projekt Hyperledger Fabric: Das bedeutet, dass alle Abläufe im Handelsprozess digital in dieses Kontobuch – dem Hyperledger Fabric – eingetragen und somit für alle Partner nachvollzierbar werden.

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