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Essenslieferant foodora bietet nun Pick-up Feature an


Kategorie: ecommerce
26.01.2017 von Manuel Stenger

Anstatt sich die Bestellung nach Hause liefern zu lassen, können die Kunden ihr Essen selber im Restaurant mitnehmen.

© foodora
© foodora

Der Zusteller foodora hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kunden ihr Essen vom Restaurant zur Eingangstür zu liefern. Jetzt verkündet das Unternehmen eine weitere Funktion in der App und auf der Webseite, das sogenannte Pick-up Feature. Kunden können so ihre Bestellung selbst im Restaurant mitnehmen und müssen nicht auf den Fahrer warten, der die Bestellung bringt. Bei der Bestellung können die Kunden von „Lieferung“ auf „Pick-up“ umstellen. Die User erhalten darauf hin den Zeitraum der Abholung sowie den kürzesten Weg zum Restaurant angezeigt.

Der neue Service beinhaltet einige Vorteile für den Kunden. Diese können sich so ihr Essen auch in der Mittagspause oder auf dem Heimweg abholen. Der Mindestbestellwert fällt ebenfalls bei dem neuen Feature weg. Außerdem kann vorab bargeldlos und online bezahlt werden, im Restaurant spart man sich die Warteschlange.

„Unser neuestes Feature gibt unseren Kunden mehr Flexibilität“, sagt Julian Dames, Co-Founder und Global Marketing Chef des Berliner Unternehmens, das mittlerweile in zehn Ländern und mehr als 50 Städten verfügbar ist. „Wir sind immer auf der Suche nach innovativen Möglichkeiten, um den Bedürfnissen unserer Kunden entgegenzukommen“ so Dames. „Ob es sich dabei um die Payement-Funktion im Apple Store oder das anonyme Echtzeit-Order-Tracking handelt – das Pick-up Feature ist die nächste Innovation für unsere Kunden“.

Hendrik Hupfer, 17.03.2017, um 10:24 Uhr

Der "Pick-up"-Service mag für die Kunden einen gewissen Vorteil bieten, für die Restaurants ist es gelinde gesagt eine Unverschämtheit, diese Funktion ohne deren ausdrückliche Zustimmung einzuführen. Viele gerade kleinere Lokale haben regelmäßig Kunden, die ihre Bestellung aufgeben und abholen. Sie zahlen vor Ort bei der Abholung. Foodora tritt nun in Konkurrenz zu diesen Modellen und damit zu ihjren eigenen Partnern. Gleichzeitig möchte Foodora hierfür auch noch die gleiche Provision wie bei einer Lieferung kassieren - wofür?
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