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Eurobarometer zeigt Skepsis der Österreicher


Kategorie: Studien
17.02.2017 von Nataša Nikolić

Die Kommissionsvertretung in Österreich stellte die Ergebnisse der jüngsten Eurobarometer-Umfrage vor.

Jörg Wojahn, Verteter der Europäischen Kommission in Österreich. <br> ©Vertretung der EU-Kommission in Österreich/APA-Fotoservice/Juhasz
Jörg Wojahn, Verteter der Europäischen Kommission in Österreich.
©Vertretung der EU-Kommission in Österreich/APA-Fotoservice/Juhasz

Der Vertreter der europäischen Kommission in Österreich, Jörg Wojahn, stellte heute im Haus der Europäischen Union in Wien, die aktuellen Ergebnisse aus der jüngsten Eurobarometer-Umfrage vor. Das Eurobarometer, für das insgesamt 27.705 Personen befragt wurden, soll die öffentliche Meinung in der Europäischen Union widerspiegeln und die Einschätzungen der EU-Bürger zu diversen Themen u.a. der Sicherheits- und Arbeitspolitik aufzeigen. Die Befragung hätte gezeigt, dass die Zufriedenheit mit der Art und Weise, wie die Demokratie in Österreich funktioniert, im Zeitverlauf gesunken ist, so Wojahn. Lag diese 2006 noch bei 70 Prozent, so ist sie elf Jahre später auf 64 Prozent gefallen. EU-weit ist diese Zahl noch niedriger und liegt bei 53 Prozent. „Die Eurobarometer-Umfrage zeigt, dass sich zwei Drittel der Österreicher als EU-Bürger fühlen. Bei den 15 bis 24-Jährigen sind es sogar 77 Prozent“, sagt Wojahn.  „Wir müssen aber auch zur Kenntnis nehmen, dass viele Menschen meinen, die Dinge in Europa liefen nicht in die richtige Richtung. Umso mehr müssen wir gemeinsame Lösungen für die Probleme anbieten, die den Bürgern auf den Nägeln brennen.“

Die Umfrage-Ergebnisse
Für die dringlichsten Probleme des Landes halten die befragten Österreicher Einwanderung (26 Prozent) und Arbeitslosigkeit (30 Prozent). Als große EU-Probleme empfinden sie Einwanderung (39 Prozent) und Terrorismus (22 Prozent). Als persönliche Probleme nennen 31 Prozent steigende Preise, Inflation und Lebenserhaltungskosten sowie das Gesundheits- und Sozialsystem (17 Prozent). Die Freizügigkeit überall in der EU leben, arbeiten, studieren und Geschäfte machen zu können, sehen die Österreicher sehr kritisch: Nur 67 Prozent sind dafür, knapp 30 Prozent sind dagegen - so viele wie in keinem anderen EU-Land. Am aufgeschlossensten gegenüber der Freizügigkeit, die die EU ausmacht, ist Luxemburg. 96 Prozent der Luxemburger sehen es als positiv an. Auch unsere deutschen Nachbarn sind in dieser Hinsicht weniger skeptisch (90 Prozent sind für den freien Zugang innerhalb der EU).

Das Eurobarometer stellte auch die große Vertrauensfrage in die EU. Mit 35 Prozent vertraut nur rund jeder Dritte Österreicher der EU – und liegt damit im EU-Schnitt. Größer ist das Vertrauen hingegen in die Medien: Printmedien vertrauen 54 Prozent, Radio sogar 64 Prozent und dem Fernsehen 62 Prozent. Gefragt nach ihrer Zustimmung zur Verwendung öffentlicher Gelder für die Förderung privatwirtschaftlicher Investitionen auf EU-Ebene, sind 59 Prozent der Österreicher und insgesamt 56 Prozent der Europäer dafür.

 

Für die Befragung zum Standard-Eurobarometer 86 wurde zwischen dem 5. und 13 November 2016 1.025 Person aus Österreich und 27.205 Personen aus der EU befragt. Alle Befragten waren älter als 14 Jahre.

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