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"Genuss aus eigener Hand"


Kategorie: Handel
13.02.2017 von Nataša Nikolić

Im Rahmen der Initiative "Projekt 2020" widmet Hofer das Jahr 2017 ganz der Umwelt und dem Wert der Lebensmittelerzeugung. Der Lebensmittelhändler möchte aufzeigen, woher die Nahrungsmittel kommen, wie sie produziert werden und dazu animieren, selbst zum Anbauer zu werden.

Hofer-Generaldirektor, Günther Helm, möchte das Bewusstsein für die heimische Landwirtschaft und ihre Erzeugnisse stärken. <br> © Hofer KG
Hofer-Generaldirektor, Günther Helm, möchte das Bewusstsein für die heimische Landwirtschaft und ihre Erzeugnisse stärken.
© Hofer KG

Discounter Hofer hat im Rahmen seiner Nachhaltigkeitsinitiative „Projekt 2020“ ein neues Leuchtturmprojekt initiiert. Das Projekt unter dem Namen „Genuss aus eigener Hand – Gemeinsam für Lebensmittel mit Kultur“ ist der Landwirtschaft, ihren Erzeugern und Produkten sowie Konsumenten gewidmet und soll aufzeigen, woher Lebensmittel kommen, wie sie produziert werden und wie man selbst zum Anbauer wird.

Hofer will damit zu einer nachhaltigen Ernährung beitragen und das Bewusstsein für den Wert der Lebensmittelerzeugung steigern. In einer Aussendung des Händlers heißt es, dass ein „sehr großer Teil des Lebensmittelsortiments“ aus Österreich stammt, wie etwa die Backwaren (zu 90 Prozent) und über 70 Prozent der Fleisch- und Wurstwaren sowie 90 Prozent des Einkaufsvolumens bei Milchprodukten und sämtliches Obst und Gemüse, das „in der jeweiligen Saison verfügbar ist“. Da Hofer auch in Zukunft ein „verlässlicher Partner“ der heimischen Bauern sein möchte, gibt es u.a. die Produktlinie „Zurück zum Ursprung“, bei der der Discounter „einen echten Mehrwert für Bauern, Umwelt und Tiere schafft“ und „faire Bezahlung und damit eine Zukunftsperspektive für viele Regionen“ sichert, so das Unternehmen.

Generaldirektor Günther Helm sagt über das neue Projekt: „Mit ‚Genuss aus eigener Hand‘ möchten wir das Bewusstsein für die Bedeutung der Landwirtschaft stärken. Die Werte Nachhaltigkeit, Transparenz, Fairness und ein starker Österreich-Bezug haben für uns Priorität. Diesen Weg werden wir verstärkt fortsetzen und die lokale Landwirtschaft mit ihren Frischeprodukten und deren umweltgerechter Herstellung unterstützen.“ 

Ideenwettbewerb
Um dieses Vorhaben umzusetzen hat Hofer einen mit 50.000 Euro dotierten Ideenwettbewerb gestartet, bei dem kreative Stadtgärten mit je 5.000 Euro belohnt werden. Unter dem Leitsatz „Kein Balkon ist zu klein, keine Mauer zu schmal, um eigenes Gemüse anzubauen“ sollen Stadtbewohner dazu animiert werden, die Natur in ihren urbanen Lebensstil einzubauen. Für den Wettbewerb können sich gemeinnützige Initiativen, Vereine, NGOs, wie beispielsweise Gemeinschaftsgärtner, die ungenutzte Flächen begrünt haben - und deren Ideen zum Nachahmen inspirieren bewerben. Besonders kreative Ideen werden vor den Vorhang geholt. 

Um Kunden dabei zu unterstützen, ihr eigenes Gartenpotenzial zu entfalten, gibt es über die warmen Monate hinweg ein breites Gartensortiment. Das nötige Know-How liefert eine 50 Tipps-Broschüre zum Thema Lebensmittelanbau, in der u.a. Bio-Gärtner, Karl Ploberger, verrät, wie man zuhause auf der Fensterbank, am Balkon oder im Garten erfolgreich Obst, Gemüse und Kräuter kultiviert. 

Nähere Informationen gibt es unter www.projekt2020.at 

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