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Handelsverband

Gut bekleidet und beschuht nach dem Sommerschlussverkauf


Kategorie: Handel
05.07.2016 von Martin Ross

Bekleidung und Schuhe sind der Renner im Sommerschlussverkauf, ergibt eine Umfrage des Handelsverbands, mit der Marketagent beauftragt wurde.

Bekleidung liegt eklatant weit vorne, während etwa Bücher bei um die 10 % grundeln © Handelsverband / Marketagent.com
Bekleidung liegt eklatant weit vorne, während etwa Bücher bei um die 10 % grundeln © Handelsverband / Marketagent.com

Im Rahmen des „Handelsverband Consumer Check“ werden im Laufe des Jahres die österreichischen Konsumenten zu 12 speziellen handelsrelevanten Themen befragt. Der Befragung, die vom Full-Service-Online-Markt- und Meinungsforschungsinstitut Marketagent.com durchgeführt wurde, liegt ein rund 700.000 Personen umfassendes Online-Panel zu Grunde. Und es zeigt sich: Im Sale werden durchschnittlich 200 Euro ausgegeben, es gibt große Unterschiede beim Einkaufsverhalten von Frauen und Männern, und Bekleidung und Schuhe sind begehrte Beute. Rainer Will, Geschäftsführer des Handelsverbandes, erläutert das: „Vergleicht man Mann und Frau, so zeigen sich fast schon stereotype Unterschiede. Während Männer verhältnismäßig oft gut informiert und zielgerichtet Produkte aus den Bereichen Elektronik und Sport kaufen, shoppen die Damen spontaner und sichern sich öfters vergünstigte Accessoires und Kosmetikprodukte. Mit durchschnittlichen Ausgaben von 200 Euro pro Person ist der Schlussverkauf für den Handel wie Weihnachten im Juli.“

Die spontane Dame kauft Gewand

Bei 92 % aller Frauen findet man zum Schlussverkauf Kleidung in der Einkaufstasche. Geschlechterübergreifend bei immerhin 85 %. Damit ist Bekleidung (85 %) vor Schuhen (57 %) klar auf Platz eins. Große Unterschiede gibt es bei Sportartikeln (Männer: 31 % / Frauen: 17 %), Elektronik (M: 29 % /F: 9 %) und Accessoires (M: 9% / F: 30 %). Was die Spontaneität anbelangt, so ist sie eine Domäne der Damen: Die klare Mehrheit der Österreicher (71 %) sucht spontan nach Schnäppchen, während sich jeder Vierte (26 %) vorab über bestimmte Produkte informiert und dann gezielt einkauft. Frauen (77 %) sind dabei spontaner als Herren (63 %), von denen jeder Dritte (33 %) gut informiert einkaufen geht, während bei den Frauen nur jede Vierte (20 %) eine Vorabrecherche durchführt.

24 % der Befragten haben ein Budget zwischen 51 und 100 Euro eingeplant, während fast gleich viele (23 %) mehr als 300 Euro ausgeben wollen. Durchschnittlich werden die Österreicher 200 Euro im Schlussverkauf ausgeben, wobei Frauen und Männer gleich viel Budget eingeplant haben. Rund zwei Drittel (64 %) der Befragten wollen übrigens im Einkaufszentrum fündig werden und jeder Zweite (50 %) nutzt den Abverkauf online. „Shopping-Center profitieren insgesamt deutlich am stärksten vom Sommerschlussverkauf, allerdings sind Online-Shops bei der Schnäppchenjagd stark im Kommen – 64 % der 14- bis 29-Jährigen planen, dort zuzuschlagen“, so Thomas Schwabl, Geschäftsführer von Marketagent.com.

Hier geht es zu den Ergebnissen im Einzelnen.

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