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S-Budget

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Rubrik: Interviews

17.04.09

Das Börserl von S-Budget feiert im Mai seinen 1. Geburtstag. CASH wollte von ihm wissen, ob es bei der Industrie beliebt ist, warum es sein Boss nicht schon früher auf die Welt gebracht hat und – weil es immer dicker wird: Was macht es, damit es nicht platzt?

CASH: Im Mai hast du deinen 1. Geburtstag. Was wünscht du dir für dein neues Lebensjahr?

Börserl: S-Budget für alle! Es gibt noch sooo viel zu sparen.

Und was wirst du tun, damit du nicht platzt? Wenn du in den Spiegel schaust, stellst du ja fest, dass du dicker wirst.

Ach, da ist noch Platz, bevor ich platz’ (lacht). Aber im Ernst: Meine Sortimentsmanager wissen, was sie tun müssen, damit ich nicht platze. Deshalb kümmern sie sich auch darum, dass die anderen Produkte nicht zu kurz kommen.

Du stehst doch auch im Wettbewerb mit den vielen anderen Artikeln, die es bei der Spar gibt. Alle Eigenmarken in Summe sind im Vorjahr um 19 Prozent gewachsen. Darunter sind ja auch viele mit sehr niedrigen Preisen. Was machst du speziell, dass gerade du bei den Konsumenten so beliebt bist?

Was für eine Frage! Bin ich nicht attraktiv? Ich glaube, die Leute lieben die einfache und ehrliche Art – von mir und den S-Budget-Produkten.

Interessiert es dich eigentlich, ob du in der Industrie beliebt bist?

Mir geht’s zuerst einmal um meine Fans, die Konsumenten. Und bei der Industrie bin ich auf jeden Fall bei denen beliebt, die die S-Budget-Produkte für mich herstellen.

Und bei den anderen? Meinst du, dass du eher deren Freund oder eher deren Feind bist?

Freund? Feind? Philosophisch betrachtet sitzen wir alle im selben Regal. Und da hat jeder seinen Platz.

Alle reden ja von gesunder Ernährung. Würdest du auch gerne hin und wieder einmal ein Bio-Produkt bei dir sehen?

Nein, das ist nicht mein Ehrgeiz. Dafür gibt’s ja Spar Natur*pur und das ist auch gut so.

Glaubst du, dass du das Zeug dazu hast, sagen wir einmal zu deinem 10. Geburtstag noch immer so dick zu sein?

Na, ich hoffe doch, dass ich noch dicker werde! Weil eines ist klar: Wenn ich dick bin, geht’s den Leuten gut. Weil dann sparen sie. Also: Diätkur – nein danke!

Dein Präsident und oberster Boss, Vorstandsvorsitzender Dr. Gerhard Drexel, ist auf dich sehr stolz, weil du, wie er sagt, schon eine Kult-Marke geworden bist. Warum hat er dich nicht schon früher auf die Welt gebracht?

Also, ich bin auch sehr stolz auf ihn! Weil mein Geburtstag, der 8. Mai 2008, fällt genau mit dem Höhepunkt der österreichischen Preisdebatte zusammen. Dazu kann ich nur sagen: S – wie Super-Timing, oh yeah!

Vielen Dank für dieses Exklusiv-Interview!