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KMU Forschung Austria
Höhere Kaufkraft trotz Krise
Fiskal- und sozialpolitische Maßnahmen wirkten sich 2009 positiv auf die Kaufkraft der Bevölkerung aus und trugen so zu einem stabilen Konsumklima bei.
Unter Berücksichtigung der Bevölkerungsentwicklung (+0,4 %) erhöhte sich die Kaufkraft je Einwohner laut KMU Forschug Austria im Jahr 2009 gegenüber 2008 nominell um 4,1 Prozent auf rund 16.200,- Euro pro Kopf.
Mehr als 40 Prozent des gesamten Kaufkraftwachstums im Vorjahr sind auf den - wenn auch unterdurchschnittlichen - Anstieg der unselbständigen Einkkommen zurückzuführen. Ebenfalls nahezu 40 Prozent des gesamtn Kaufkraftwachstums beruhen auf einem Anstieg der Pensionszahlungen in Summe. Das gerignste prozentuelle Kaufkraftwachstum weisen 2009 die Einkünfte aus selbständigen Tätigkeiten i.w.S. (Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft, Selbständige Arbeit, Gewerbebetriebe, Kapitalvermögen, Vermietung & Verpachtung und Sonstige Einkünfte) auf, was jedoch geringere Auswirkungen auf den Gesamtanstieg der Kaufkraft 2009 hat, da nur einer von zehn Euro des gesamten Kaufkraftvolumens in diesem Bereich erzielt wird (unselbständige Tätigkeiten: 6 von 10 Euro). Die Erhöhung bei Arbeitslosengeld und Notstandstandshilfe trug zu rund zehn Prozent zum Kaufkraftwachstum 2009 bei, obwohl auf Notstandshilfe und Arbeitslosengeld "nur" knapp zwei Prozent des gesamten Kaufkraftvolumens in Österreich entfällt.
Die günstige Kaufkraftentwicklung spiegelt sich auch in der guten Umsatzentwicklung im Einzelhandel im Jahr 2009 wider. Letztere findet laut KMU Forschung Austria auch im I. Quartal 2010 ihre Fortsetzung.


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