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Darbo/AUVA

Honig sicher abfüllen


Kategorie: Industrie
10.10.2017

Darbo hat gemeinsam mit drei HTL-Schülern der Maschinenbau-HTL Jenbach im Rahmen einer Diplomarbeit die Sicherheits- und Bedienrichtlinien von Maschinen in der Honigabfüllung erarbeitet.

Im Rahmen einer Diplomarbeit wurden die Sicherheits- und Bedienrichtlinien von Maschinen in der Darbo-Honigabfüllung erarbeitet © Darbo
Im Rahmen einer Diplomarbeit wurden die Sicherheits- und Bedienrichtlinien von Maschinen in der Darbo-Honigabfüllung erarbeitet © Darbo

Die drei Absolventen der HTL Jenbach Armin Ender, Georg Fankhauser und Semir Hadzic erarbeiteten im Zuge ihrer Matura-Diplomarbeit die Risikoanalyse und Bedienanleitung von drei Maschinenlinien in der Honigabfüllanlage im Darbo-Werk in Vomp/Tirol. Unterstützt wurden sie dabei vom Technikteam, der Sicherheitsfachkraft und der Qualitätsmanagerin der Firma Darbo sowie Ing. Mag. Günther Ager, Lehrer an der HTL Jenbach.

Der flexible Aufbau der Abfüllanlagen durch verschiedene Maschinen, für die bereits eine CE-Kennzeichnung* vorhanden ist, bringt es mit sich, dass die Firma Darbo zusätzlich eine Risikobeurteilung für diese „leicht verketteten Anlagen“ benötigt, um der Verantwortung als Betreiber nachzukommen. Die Idee war es nun, diese Beurteilung durch zukünftige Konstrukteure vornehmen zu lassen. Wichtig war es, die richtige gesetzliche Basis für die Risikobeurteilung zu definieren. Nach Rücksprache mit der Darbo-Sicherheitsfachkraft wurden auf Basis der MSV und ÖNORM N ISO 12100 die Analyse abgearbeitet. Die weitere Herausforderung bestand darin, für jede Maschinenlinie eine Betriebsanleitung zu erstellen. Die drei HTL-Absolventen mussten sich dabei nicht nur mit den technischen Details der Anlagen auseinandersetzen, sondern auch damit, wie Menschen an diesen speziellen Anlagen sicher arbeiten können.

Die enge Zusammenarbeit zwischen den Mitarbeitern von Darbo und den Schülern der HTL, die mit dieser fachlich fundierten Arbeit im Sommer 2017 maturierten, hat sich bewährt. Bereits das dritte Diplomarbeitsprojekt wurde gemeinsam erfolgreich umgesetzt. „Eine wahre Win-Win-Situation für die Schüler der HTL, die so ihr theoretisches Wissen in die Praxis umsetzen können und für den weiteren Berufsweg vorbereitet werden, aber auch für uns als Unternehmen eine sehr florierende Zusammenarbeit“, resümiert Vorstand Adolf Darbo.

* Anmerkung zur CE-Kennzeichnung

Mit der CE-Kennzeichnung erklärt der Hersteller, Inverkehrbringer oder EU-Bevollmächtigte gemäß EU-Verordnung 765/2008, „dass das Produkt den geltenden Anforderungen genügt, die in den Harmonisierungsrechtsvorschriften der Gemeinschaft über ihre Anbringung festgelegt sind.“ Die CE-Kennzeichnung ist kein Qualitätssiegel, sondern eine Kennzeichnung, die durch den Inverkehrbringer in eigenem Ermessen aufzubringen ist und mittels der er zum Ausdruck bringt, dass er die besonderen Anforderungen an das von ihm vertriebene Produkt kennt und dass selbiges diesen entspricht. Die CE-Kennzeichnung soll als „Produktreisepass“ den freien Warenverkehr im EWR sicherstellen und ist in keiner Weise ein Zeichen, das für besondere Qualität eines Produkts steht! Nähere Infos unter www.auva.at

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