Weitere Artikel:
Am 31. Mai 2012 findet in Kooperation mit BVL das CASH Logistikforum statt. Die Referenten und...
Vom 25. bis 27. April 2012 fand in Hof am Fuschlsee das 27. CASH Handelsforum statt. Um dieses...
Nach den Tankstellenshops der Doppler-Gruppe krallt sich die Spar nun auch jene von Shell.
Die Premium Katzenfutter-Marke Sheba gibt ihre globale Partnerschaft mit dem internationalen Film-...
Nach dem großen Erfolg der traditionellen Tomatenpflanzen im letzten Jahr erweitert Spar das...
Die nächste Young Business Factory (YBF) am 27. und 28. Juni 2012 steht diesmal unter dem Thema...
Von 27. September bis 7. Oktober 2012 öffnet das Wiener Wiesn Fest nach der erfolgreichen Premiere...
Wirtschaftskammer Wien
Jank fordert Zukunftskonzept für Wiener Einzelhandel
Rubrik: Handel, Aktuell, Sonstiger Handel, Studien
Der Trend zu Filialisierung und Konzentration auf zentrale Lagen im Wiener Einzelhandel setzt sich fort. Im Gegensatz zu vergleichbaren Städten hat Wien jedoch noch immer kein eigenes Einzelhandelskonzept. Ein solches fordert jetzt Wirtschaftskammer Wien Präsidentin Brigitte Jank, und startet als Vorstufe dazu in den nächsten Wochen einen breit angelegten Dialog-Prozess mit dem Titel "Nahversorgung 2020".
Mit über 50.000 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von fast 9,5 Mrd. Euro ist der Wiener Einzelhandel ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und Arbeitgeber. Die wirtschaftliche Bedeutung des Wiener Einzelhandels im Detail wird derzeit in einer Studie der KMU Forschung Austria im Auftrag der Wirtschaftskammer Wien erarbeitet. Ein erstes Zwischenergebnis der Erhebung in insgesamt 22 Wiener Hauptgeschäftsstraßen (s. Tabelle): Trotz großen Drucks zeichnet sich der Wiener Einzelhandel weiterhin durch Vielfalt und eine sehr gute Flächenabdeckung aus. Insgesamt verfügt Wien über ein dichtes Nahversorgungsnetz. Zugleich zeigt die Studie, dass der Filialisierungsgrad steigt und Nebenlagen immer mehr in Bedrängnis geraten. „Wir brauchen daher ein Zukunftskonzept für den Wiener Einzelhandel, das sich den drängenden Fragen der Zeit stellt und eine Entwicklungsperspektive für das Jahr 2020 aufzeigt“, sagt Jank. Als Vorstufe dazu startet die Wirtschaftskammer Wien in den nächsten Wochen deshalb mit einem neuen, breit angelegten Dialog-Prozess mit dem Titel „Nahversorgung 2020“. Darüber hinaus fordert Jank die Stadt Wien auf, bei künftigen Bauvorhaben die Bedürfnisse des Einzelhandels besser zu berücksichtigen – vor allem wenn es darum geht, Flächen für Einkaufszentren „auf der grünen Wiese“ zu widmen, oder bei der Genehmigung innerstädtischer Einkaufszentren, deren Größe die bestehenden Strukturen der umliegenden Einkaufsstraßen gefährdet. Schätzungen zufolge wird die Wiener Bevölkerung nämlich bis zum Jahr 2030 um bis zu 300.000 Menschen wachsen. Gleichzeitig steigt der Anteil der älteren Wiener. Nahe gelegene Einkaufsmöglichkeiten werden also immer wichtiger.
Straßenname | Verkaufsfläche in m2 |
|---|---|
"Innere" Mariahilferstraße | 178.300 |
City Gesamt | 164.700 |
Floridsdorf-Zentralbereich | 34.600 |
Brigittenau-Zentralbereich | 23.900 |
Nussdorfer Straße | 17.000 |
Meidling-Zentralbereich | 31.900 |
Thaliastraße | 27.600 |
Prater Straße | 9.200 |
Alser Straße | 10.400 |
Favoriten-Zentralbereich | 51.000 |
Äußere Währingerstraße | 12.900 |
Hietzing-Zentralbereich | 8.600 |
Taborstraße | 11.600 |
Wiedner Hauptstraße | 10.800 |
Josefstädter Straße | 10.000 |
Lerchenfelderstraße | 7.600 |
Simmeringer Hauptstraße | 30.800 |
"Äußere" Mariahilferstraße | 13.200 |
Hütteldorfer Straße | 12.400 |
Reinprechtsdorfer Straße | 7.200 |
Hernals-Zentralbereich | 12.500 |
Landstraßer Hauptstraße | 32.000 |
Gesamt | 718.200 |


Usermeinung