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Marketagent.com

Jeder vierte berufstätige Österreicher Burn-out-gefährdet

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© Grafik: Austria Presse Agentur (APA)

© Grafik: Austria Presse Agentur (APA)

Rubrik: Studien, Aktuell

20.07.10 von Christian Pleschberger

Das Online Markt- und Meinungsforschungsinstitut Marketagent.com befragte 500 berufstätige ÖsterreicherInnen zwischen 16 und 65 Jahren zu ihrem Arbeitsalltag. Die Studie bestätigt die Brisanz des Themas „Burn-out“ und die trotz der Häufigkeit des Auftretens noch vernachlässigte Akzeptanz und Vorsorge in den österreichischen Unternehmen.

Obwohl laut Studie für 77,8 Prozent der Berufstätigen der Job einen hohen bis sehr hohen Stellenwert einnimmt und 84 Prozent Spaß an der Arbeit haben, fühlt sich doch jeder vierte berufstätige Österreicher von Burn-out bedroht.

Neun von zehn Befragten stehen in ihrem beruflichen Alltag zumindest gelegentlich unter Stress, jeder Zweite arbeitet sogar häufig oder ständig unter Belastung. Stress im Job wird dabei hauptsächlich durch hohe Arbeitslast, Termindruck oder interne Ungerechtigkeiten ausgelöst.

Bei Arbeitgebern scheint das Bewusstsein für Burn-out-Prävention noch eher gering ausgeprägt. Rund die Hälfte der Befragten gibt an, dass der Arbeitgeber keine Maßnahmen zur Burn-out Vermeidung setzt, bei nur 5,2 Prozent der Berufstätigen wird im Unternehmen externe Unterstützung in Zeiten extrem hoher und vermehrter Arbeitsbelastung eingesetzt.

Auch um den AUsfall eines Mitarbeiters abzufedern werden in 74,8 Prozent der Uneternehmen bestehende interne Ressourcen herangezogen. Nur 15,8 Prozent holen sich Hilfe zur Überbrückung von außen.

Usermeinung

Dominik Lux, 23.07.2010, um 13:35 Uhr:
Viele sorgen sich heute, weil die Zahlenziele nicht erreicht werden.

Erhöht eine Firma intern den Druck zur Produktivität und Sparsamkeit, vernachlässigt aber wichtige Vertriebsthemen.. woher soll die Perspektive und woher die Einnamen kommen?

Die Arbeisbelastung wächst, die Perspektive fehlt..

Woher soll die Kraft für eine Aufwärtsbewegung kommen?