Weitere Artikel:
Soll man eher mehr Fleisch essen oder doch lieber Gemüse und Obst, oder vielleicht tut es auch ein...
Übriggebliebenes Geld wird fürs Sparen und für Schuldenrückzahlungen verwendet - Sorgen um...
In vielen Ländern der europäischen Union verbessert sich die Stimmung der Verbraucher erstmals nach...
78 Prozent der ÖsterreicherInnen ab 14 Jahren nutzen laut aktuellem GfK Online Monitor bereits das...
Der Markenname Shan´shi bedeutet aus dem Chinesischen übersetzt "Speise". Passend zum...
Laut einer Studie des Standortberaters RegioPlan Consulting entfallen auf 1.000 Einwohner der Stadt...
Umweltgedanken und Nachhaltigkeit spielen in Österreich auch beim Waschen und Reinigen eine...
Beschäftigungsstatistik
Jobmotor KMU's
Rubrik: Studien
Laut Beschäftigungsstatistik der Wirtschaftskammer blieb das Gewerbe und Handwerk mit 606.506 unselbstständig Beschäftigten auch 2009 der mit Abstand größte Arbeitgeber. Anzweiter Stelle liegt der Handel (466.525), an dritter Stelle die Industrie (418.431).
Berechnungen der KMU Forschung Austria ergeben, dass in der gewerblichen Wirtschaft im Zeitraum 2002 bis 2009 rd. 128.000 Arbeitsplätze geschaffen wurden. Die meisten davon im Gewerbe und Handwerk (64.062), im Tourismus (40.855) und im Handel (28.898). Demgegenüber gingen in der Industrie 14.240 und im Sektor Transport/Verkehr 9.104 Arbeitsplätze verloren.
Walter Bornett, Direktor der KMU Forschung Austria, führt die Unterschiede auf zwei Faktoren zurück: einerseits das Maß an internationaler Verflechtung und andererseits die Standorttreue von Unternehmen. "Das Gewerbe und Handwerk ist aufgrund der viel geringeren Exportquote auch weniger von globalen Einbrüchen der Nachfrage betroffen als die Industrie. Und ein lokal tätiger, kleiner Handwerksbetrieb verlagert den Produktionsstandort nicht, nur weil in anderen Ländern die Kosten einer Arbeitsstunde geringer sind."
Bestätigt wird diese Einschätzung dadurch, dass im Krisenjahr 2009 die Beschäftigung in Großbetrieben um 4,3 % zurückgegangen ist, in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU; mit weniger als 250 Beschäftigten) hingegen nur um 1,8 %. Der Anteil der in KMU beschäftigten Personen ist damit von 60,9 % auf 61,5 % gestiegen.


Usermeinung