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Kammerer wartet auf das richtige Angebot


Kategorie: Handel
11.01.2018 von Nataša Nikolić

Wein & Co wird Geschäftsführer Heinz Kammerer zufolge nicht verkauft - zumindest vorerst noch nicht. Der Unternehmensgründer wartet nämlich auf das richtige Angebot.

Wein & Co-Eigentümer Heinz Kammerer muss die Nachfolge seines Unternehmens noch regeln. © Wein & Co
Wein & Co-Eigentümer Heinz Kammerer muss die Nachfolge seines Unternehmens noch regeln. © Wein & Co

In den letzten Wochen häufen sich die Gerüchte um einen Verkauf von Weihnhändler Wein & Co. Zuletzt soll der deutsche Weinhändler Hawesko (Hanseatischer Wein & Sekt Kontor) Interesse an dem 1993 gegründeten Unternehmen gezeigt haben. Der Händler ist eine Tochtergesellschaft der börsennotierten Hawesko Holding AG, die nach eigenen Angaben das größte deutsche Handelshaus für hochwertige Weine und Champagner und einer der bedeutendsten Weinanbieter der Welt ist.

Vorerst kein Verkauf
Auf Anfrage meint Gründer und Geschäftsführer Heinz Kammerer, er habe nicht vor zu verkaufen, "aber wenn das passende Angebot kommt, kann es passieren". Auf die Frage, ob es bisher Verkaufsgespräche gegeben hat, antwortet Kammerer kurz: "Keine konkreten". Zu den Verkaufsgerüchten sagt der Firmenchef: "Diese Gerüchte gibt es seit 20 Jahren, daran sind wir gewöhnt." Mit Hawesko sollen bisher, entgegen den in einigen Medien kursierenden Informationen, keine Verkaufsgespräche geführt worden sein.

Zur Situation von Wein & Co. im Allgemeinen sowie zum Geschäftsjahr 2017 sagt Kammerer: "Wir haben in den letzten zwei Jahren tiefgreifende Maßnahmen zur Modernisierung des immerhin 25 Jahre alten Unternehmens durchgeführt und nunmehr abgeschlossen. Damit bin ich sehr zufrieden, denn diesen wirklich fordernden Prozess haben 80 % der österreichischen Einzelhändler noch vor sich", so Kammerer. 

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