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Verpackungsgrößen-Freigabe
Konsumenten skeptisch
Rubrik: Studien
Seit April 2009 ist es den Produzenten von Gütern des täglichen Bedarfs erlaubt, diese Waren in beliebigen Verpackungsgrößen anzubieten. Die neue Verordnung hat seither schon für einige Aufregung gesorgt - durch die aktuellen Ergebnisse des Infoscreen-Monitors, der alle zwei Wochen die Meinung der österreichischen Bevölkerung zu relevanten Wirtschaftsthemen erhebt, wird nun deutlich, welche geringe Zustimmung diese Regelung seitens der Konsumenten tatsächlich findet.
Denn die befragten Konsumenten sprechen sich mehrheitlich gegen die Freigabe der Verpackungsgrößen aus. Drei von vier Österreichern, nämlich genau 75 % aller Befragten, lehnen die neue Verordnung ab. Besonders groß ist die Ablehnung unter den älteren Menschen. Grund für die Ablehnung dürfte allgemein die Befürchtung sein, neue Verpackungsgrößen würden versteckte Preissteigerungen mit sich bringen, zumindest lautete dahingehend die Antwort von 78 % der Umfrage-Teilnehmer.
Befürwortet wird die neue Verpackungsverordnung immerhin von 22 Prozent der Österreicher. "Das sind vor allem jene Menschen, die sich dadurch besser auf ihre Bedürfnisse abgestimmte Packungsgrößen erhoffen - also etwa Singles", präzisiert Expertin Karin Cvrtila vom Marktforschungsinstitut OGM.



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