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SodaStream

Leitungswasser klar N° 1 Getränk der ÖsterreicherInnen

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Round Table Plastikflaschen-Problematik in Österreich, v.l.n.r.: Mag. Rüdiger Maresch (Sprecher für Umwelt und Verkehr, Die Grünen Wien); Mag. Peter Molnar (Geschäftsführer Klimabündnis Österreich); Andreas Schäfer (Geschäftsführer SodaStream Österreich & Deutschland); o. Univ. Prof. Dr. Gerhard Vogel (Vorstand des Instituts für Technologie und nachhaltiges Produktmanagement der Wirtschaftsuniversität Wien); DI Christian Pladerer (Leiter und Vorstandsmitglied Österreichisches Ökologie Institut)<br>© Foto: SodaStream

Round Table Plastikflaschen-Problematik in Österreich, v.l.n.r.: Mag. Rüdiger Maresch (Sprecher für Umwelt und Verkehr, Die Grünen Wien); Mag. Peter Molnar (Geschäftsführer Klimabündnis Österreich); Andreas Schäfer (Geschäftsführer SodaStream Österreich & Deutschland); o. Univ. Prof. Dr. Gerhard Vogel (Vorstand des Instituts für Technologie und nachhaltiges Produktmanagement der Wirtschaftsuniversität Wien); DI Christian Pladerer (Leiter und Vorstandsmitglied Österreichisches Ökologie Institut)
© Foto: SodaStream

Rubrik: Industrie, I-News

08.06.11 von Christian Pleschberger

Leitungswasser ist klar das N° 1 Getränk der ÖsterreicherInnen. Ungeachtet dessen fallen bei einem Fünftel der heimischen Haushalte pro Woche 11 bis 20 oder sogar noch mehr Plastik-Getränkeflaschen an. Bei einem Round Table Ende Mai in Wien wurde das Dilemma von hochrangigen Umweltexperten diskutiert.

In Österreich ist man daran gewohnt, den Wasserhahn aufzudrehen und Trinkwasser allererster Güte nutzen zu können. Wenig verwunderlich ist heimisches Leitungswasser klar das beliebteste Getränk. 76 Prozent der ÖsterreicherInnen trinken es (fast) täglich, 37 Prozent greifen zu Mineralwasser mit Kohlensäure, 25 Prozent zu Sirup/Verdünnungssaft, 14 Prozent zu Fruchtsäften und 8 Prozent zu kohlensäurehältigen Limonaden. Das geht aus einer Online-Befragung hervor, die Marketagent.com im Auftrag von Sodastream im April dieses Jahres durchgeführt hat.

Neben der ständigen Verfügbarkeit und hohen Qualität ist auch die Bequemlichkeit mit verantwortlich für die Beliebtheit des heimischen Leitungswassers. So wollen 41 Prozent der Studienteilnehmer weniger bzw. keine Wasserflaschen nachhause schleppen. Unschlagbar ist allerdings auch der Preis. Inklusive Mehrwertsteuer kosten 1.000 Liter Trinkwasser in Österreich derzeit im Durchschnitt 1,30 Euro. Der Umweltaspekt - Leitungswasser ist weniger umweltbelastend als Wasser in Flaschen - ist für immerhin 41 Prozent der Befragten von Belang.

Dominanz von Einweg-Flaschen ungebrochen

Trotz dieser Tatsache stellt die Studie den ÖsterreicherInnen in punkto Plastikmüll aber kein gutes Zeugnis aus: In 21 Prozent der österreichischen Haushalte werden pro Woche 11 bis 20 oder sogar mehr als 20 Plastik-Getränkeflaschen verbraucht, bei weiteren 30 Prozent sind es 6 bis 10 Flaschen. Nur in 5 Prozent der Haushalte fallen gar keine Plastik-/PET-Flaschen an. Zahlen von SodaStream® zufolge produziert eine Familie innerhalb von drei Jahren rund 2.000 Plastikflaschen und Dosen zusammen, die die Müllberge weiter wachsen lassen.

"Andere Länder, andere Sitten“, meinte hierzu der Experte o. Univ. Prof. Dr. Gerhard Vogel, Vorstand des Instituts für Technologie und nachhaltiges Produktmanagement der Wirtschaftsuniversität Wien, im Rahmen eines Round Table Ende Mai in Wien und führte an, dass bei vielen europäischen Nachbarn deutlich mehr Soft-Drinks in Mehrweggebinden verkauft werden: Ganze 94 Prozent in Norwegen, 80 Prozent in Dänemark oder 63 Prozent in Deutschland.

In Österreich hingegen ist das am häufigsten gekaufte Gebinde die Plastik/PET-Einweg-Flasche, sowohl bei Mineralwasser mit (79 %) und ohne Kohlensäure (84 %), Sirup/Verdünnsaft (76 %) sowie Limonaden mit (88 %) und ohne Kohlensäure (61 %). Glasflaschen sowie Mehrweg-Gebinde landen deutlich weniger oft im Einkaufswagen.

Paradox: Trotz hohem Umweltbewusstsein greifen ÖsterreicherInnen zur Plastikflasche

Die Studie deckte auch eine klare Diskrepanz zwischen dem vorherrschenden Umweltbewusstsein und dem tatsächlichen Getränkekonsum auf. Denn über die negativen Umweltfolgen der Plastikflaschen sind sich die Befragten durchaus im Klaren: 77 Prozent geben als größten Nachteil die Müll-Verursachung, 58 Prozent finden Plastik-/PET-Flaschen umweltbelastend. Auch der hohe Ressourcenverbrauch der Plastikflaschen-herstellung (47 %) sowie die Belastung der CO2-Bilanz (44 %) wurden von vielen Befragten genannt.

Die Hoffnung auf umweltfreundlicheres Trinkverhalten besteht jedoch: Angesichts der großen Umweltprobleme durch die vorherrschende Einweg- und Wegwerfgesellschaft wollen 77 Prozent der Befragten versuchen ihr Konsumverhalten zu ändern und in Zukunft (noch) weniger Plastik-/PET-Flaschen zu kaufen. Lediglich 8 Prozent der Befragten sehen keinen Handlungsbedarf den Plastikflaschenverbrauch zu reduzieren – die Gründe hierfür liegen aber keineswegs nur an der fehlenden Einstellung zum Umweltschutz, sondern am Mangel an Alternativen wie 44 Prozent angeben. 34 Prozent wollen nicht auf Getränke verzichten, die es (derzeit) nur in Plastikflaschen zu kaufen gibt. Auch das Fehlen von Alternativen im Handel oft genannt.    

Auf die Frage, was dazu veranlassen könnte auf die Verwendung von Plastik-/PET-Flaschen zu verzichten, nannten 64 Prozent der Befragten eine alternative Verpackung, welche alle Vorteile der Plastikflasche wie leichtes Gewicht, Wiederverschließbarkeit oder Stabilität bietet. 44 Prozent würden verzichten, wenn es im Einzelhandel keine Plastikflaschen mehr zu kaufen gäbe bzw. ein Pfand behoben würde (33 %).

Trinkwassersprudler als Alternative zur Plastikflasche

Trinkwassersprudler wie etwa von SodaStream sind für die Befragten eine gute Alternative zu Getränken in Flaschen: 10 Prozent verwenden bereits einen Sprudler, für weitere 41 Prozent ist dies auf jeden Fall bzw. eher vorstellbar. Die Möglichkeit, sich selbst zuhause prickelndes Wasser oder Soft-Drinks herzustellen, hat für die Befragten gleich mehrere Vorteile: 65 Prozent schätzen es, dass sie keine Kisten mehr schleppen müssen; 63 Prozent finden es gut, dadurch die Umwelt zu schonen und 54 Prozent mögen es, dass mit einem Trinkwassersprudler immer frische Getränke verfügbar sind.

Weitere 40 Prozent  der Befragten führen mit einem Blick auf die Haushaltskassa den Vorteil an, dass die Verwendung eines Trinkwassersprudlers günstiger ist als Getränke in Flaschen zu kaufen – was auch die Studie belegt. So kaufen die ÖsterreicherInnen pro Woche rund acht Liter kohlensäurehaltiges Mineralwasser für 5,20 Euro, aufs Jahr gerechnet werden also rund 270 Euro für 416 Liter ausgegeben. "Im Vergleich dazu kann man mit einem Trinkwassersprudler ab 60 Euro pro Kohlensäurezylinder-Füllung für 9,90 Euro gleich 60 Liter Wasser aufsprudeln und so zum gleichen Preis im Jahr 1.260 Liter sprudelndes Wasser trinken – also drei Mal so viel", rechnete SodaStream Geschäftsführer Österreich & Deutschland Andreas Schäfer beim Round Table vor. Zusätzlich bieten die Sprudlerflaschen von SodaStream seinen Ausführungen zufolge dieselben Vorteile wie eine Plastikflasche: Sie sind stabil, verschließbar und leicht – sowie noch dazu jahrelang wiederverwendbar und damit umweltfreundlich. "Es gibt sie also, die Alternative zur Einweg-Plastikflasche", erklärte Schäfer.

Über das Unternehmen SodaStream
Die internationale SodaStream Gruppe ist Weltmarktführer in der Herstellung und Vermarktung von Trinkwassersprudlern für zuhause und vertreibt ihre Produkte in 41 Ländern weltweit. Aktuell konsumieren ca. acht Millionen Haushalte über 600.000.000 Liter mit SodaStream gesprudelte Getränke pro Jahr. In Österreich ist die SodaStream Gruppe mit der SodaStream Österreich GmbH mit Sitz in Leopoldsdorf vertreten, die gemeinsam mit der SodaStream Deutschland GmbH rund 130 MitarbeiterInnen beschäftigt. Das Unternehmen verzeichnete hierzulande im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres über die Kategorien Trinkwassersprudler, CO2-Füllungen, Sirups, PET-Sprudlerflaschen und Reservezylinder hinweg im Vergleich zu 2010 ein Absatzplus von 4,6 Prozent sowie ein Umsatzplus in den gleichen Kategorien von 7,4 Prozent. Weitere Informationen: www.sodastream.at.