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BMLFUW/Vöslauer

Mit Sonne zum Strom


Kategorie: Industrie
08.08.2017 von Martin Ross

Die Vöslauer Mineralwasser AG konnte mit einer innovativen Photovoltaik-Anlage am Dach ihrer Lagerhalle in nur vier Monaten knapp 104.000 kWh Strom erzeugen.

Die Photovoltaik-Anlage am Dach der Vöslauer-Lagerhalle © Vöslauer
Die Photovoltaik-Anlage am Dach der Vöslauer-Lagerhalle © Vöslauer

Vöslauer ist seit 2011 Partner des Klimapakts des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) für Großbetriebe. In diesem Rahmen hat man am 31. März 2017 die hauseigene Photovoltaikanlage in Betrieb genommen. Sie befindet sich auf dem Dach des Vöslauer-Lagergebäudes auf einer Fläche von 6.000 m² und ist hochmodern: Anstelle konventioneller Photovoltaik-Module mit einem Gehäuse aus Glas und Aluminium wurden flexible Module in Mattenform direkt auf die Dachhaut aufgebracht. Dadurch ist die Anlage wesentlich leichter und kommt ohne Unterkonstruktion aus. Ein weiterer Aspekt, der für diese Module spricht: Sie werden in Wiener Neustadt, also in der Region, produziert. Pro Jahr liefert die Anlage mit einer installierten Maximalleistung von 250 kW peak bis zu 250.000 kWh Strom. Diese Strommenge könnte rund 60 Haushalte mit Energie versorgen.

Vorstandsvorsitzender Alfred Hudler erläutert die Klimaschutz-Aktivitäten des Unternehmens: „Als Marktführer setzen wir nicht nur mit unseren Produkten, sondern auch beim Klimaschutz die Benchmark. Deshalb haben wir uns freiwillig verpflichtet, die Energieeffizienz im Vergleich zu 2005 bis 2020 um 22 Prozent zu verbessern. In den letzten Jahren haben wir trotz steigender Abfüllmengen bereits einen Großteil des Weges geschafft: Wir haben die Effizienz um gut 15 Prozent verbessert, durch die neue Photovoltaik-Anlage sind unsere Ziele nun in greifbare Nähe gerückt.“

Als klimaaktiv-pakt2020-Partner haben sich die Bank Austria, Buwog Group, Canon Austria, Caritas Salzburg, Danone, Greiner Packaging Austria, hali büromöbel, Hoval, McDonald’s Österreich, Ölz der Meisterbäcker, Rewe International AG und Vöslauer Mineralwasser AG zum Ziel gesetzt, ihre Treibhausgas-Emissionen bis 2020 um 96.000 Tonnen pro Jahr zu reduzieren. Das entspricht in etwa den jährlichen Emissionen von 42.600 Autos. In Summe haben sich die Paktpartner vorgenommen, über die gesamte Laufzeit um 1,39 Millionen Tonnen weniger CO2 zu emittieren.

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