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MPreis in Patsch ist „Zertifiziertes Passivhaus“


Kategorie: Handel
15.03.2016 von Martin Ross

Vor ein paar Tagen hat das Internationale Passivhaus Institut der MPreis-Filiale in Patsch die Auszeichnung „Zertifiziertes Passivhaus“ verliehen. Im vergangenen Jahr wurde dieses energiesparende Gebäude im Passivhaus-Stil eröffnet.

Übergabe „Passivhaus-Zertifikat“ für MPreis Patsch: Prof. Wolfgang Feist (links); Peter Paul Mölk, Mitglied der engagierten Tiroler Unternehmerfamilie © Lukas Schaller / MPreis
Übergabe „Passivhaus-Zertifikat“ für MPreis Patsch: Prof. Wolfgang Feist (links); Peter Paul Mölk, Mitglied der engagierten Tiroler Unternehmerfamilie © Lukas Schaller / MPreis

Die umfassenden Kontrollen des laufenden Betriebes der MPreis-Filiale in Patsch bestätigen, dass bei diesem Supermarkt alle Passivhaus-Vorgaben vorbildlich umgesetzt wurden. MPreis wird die energieeffiziente Passivhaus-Technologie auch bei zukünftigen Bauprojekten einsetzen. Der nächste Passivhaus-Supermarkt in Haiming/Ötztal-Bahnhof ist bereits im Bau, und zwei weitere in Ischgl und Piesendorf sind in Planung.

Architekt Volker Miklautz hat ein attraktives Gebäude als Passivhaus entworfen. Wissenschaftlich begleitet wurde die Errichtung dieses Supermarktes vom Passivhaus Institut Innsbruck. Den Preis „Zertifizierter Passivhaus-Supermarkt“ hat Prof. Dr. Wolfgang Feist, Gründer und Leiter des Internationalen Passivhaus Instituts, überreicht. Das Besondere dieses Gebäudes: Ein kontrollierter Luft- und Wärme-Austausch wird durch eine luftdichte, hochwärmegedämmte Gebäudehülle ermöglicht. Ein Windfang im Eingangsbereich vermindert einen starken Luftaustausch beim Betreten des Marktes. Durch die Passivhaus-Bauweise entsteht im Geschäft ein angenehmes Wohlfühl-Klima mit frischer und temperierter Luft.

Durch die Technologie der Wärme-Rückgewinnung liefert die Abwärme der Kühlmöbel im Supermarkt die benötigte Energie zum Heizen. Aufgrund der Passivhaus-Bauweise reicht alleine die Abwärme der Kühlmöbel aus, um das gesamte Gebäude zu heizen. Weder fossile Brennstoffe wie Öl oder Gas noch eine Wärmepumpe werden benötigt. Passivhaus-Gebäude sind wirtschaftlich, komfortabel, umweltfreundlich und energiesparend. Eine Energie-Ersparnis von 50 % ergibt sich, da die Kühlmöbel im Geschäft mit Glastüren ausgestattet sind.

Der Passivhaus-Supermarkt in Patsch erspart im Vergleich zu einem herkömmlichen neuen MPreis-Markt pro Jahr 10.000 Liter Heizöl; 32,5 Tonnen CO2 werden eingespart und die Umwelt wird geschont. In Kürze bekommt er auch eine Photovoltaik-Anlage, um den benötigten Strom autark und umweltfreundlich aus der Kraft der Sonne zu gewinnen.

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