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Nikolo 2010 – Österreich gibt heuer 187 Mio. € für Nikologeschenke aus

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® MAKAM Market Research GmbH

® MAKAM Market Research GmbH

Rubrik: Studien, Aktuell

03.12.10

187 Mio. € lassen sich die Österreicher und Österreicherinnen den Nikolotag kosten

Herr und Frau Österreicher werden heuer etwa 187 Mio. € für das Nikolofest am 6. Dezember ausgeben, das sind um 52 Mio. € mehr als im Jahr 2008. 3 von 4 Österreichern und Österreicherinnen schenken zu diesem Anlass und planen dafür heuer durchschnittlich ein Budget von 37€ ein. Dies ergibt eine aktuelle Umfrage der MAKAM Market Research GmbH.

Männer zeigen sich spendierfreudiger als Frauen, der Westen ist zurückhaltender als der Süden
Drei Viertel aller Österreicher und Österreicherinnen werden dieses Jahr ihre Liebsten mit einem Nikolopräsent überraschen, 2008 nahmen nur zwei Drittel den Tag als Anlass für ein Geschenk. Die durchschnittlich geplanten Ausgaben der Frauen liegen heuer mit 36 € leicht unter jenen der Männer, die durchschnittlich 38 € in Geschenke investieren werden.
In Westösterreich wird zum Nikolo österreichweit am wenigsten Geld ausgegeben. 29 € werden hier im Schnitt eingeplant, in den südlichen Bundesländern sind es zum Vergleich 41 €.

Das Nikolofest – bei Jung und Alt ein beliebter Anlass für Geschenke
Quer durch alle Altersgruppen bereiten drei Viertel der Österreicher und Österreicherinnen ihren Freunden, Verwandten und Bekannten am 6. Dezember gerne eine Freude. Am schenkfreudigsten sind dabei die Niederösterreicher, hier überraschen 84% ihre Liebsten. Österreichweit kaufen be-sonders Berufstätige gerne Geschenke zum Nikolo ein. So werden 82% der berufstätigen Österreicher und Österreicherinnen zu diesem Anlass Geld ausgeben, bei den Schülern und Studenten tun dies nur 43%. Natürlich ist das Nikolofest nach wie vor auch ein wichtiges Fest für Kinder. So kaufen 82% der Österreicher und Österreicherinnen mit Kindern im Haushalt Nikolos und andere Präsente für diesen Anlass ein.

Beschenkt werden zum Großteil Kinder, aber auch Erwachsene werden mit einem Nikolosackerl überrascht
82% beschenken ihre eigenen oder andere Kinder zum Nikolo. Fast ein Viertel beschenkt aber auch andere Familienmitglieder, wie Geschwister oder Großeltern und beinahe gleich viele überraschen auch den Partner- bzw. die Partnerin zu diesem Anlass mit einem Geschenk. Freunde und Bekannte werden von 11% mit einem Präsent bedacht, den Eltern bringen 5% ein Nikolosackerl und 3% beschenken sogar ihre Kollegen oder Mitarbeiter.

Der Nikolo bringt hauptsächlich Schokolade und andere Süßigkeiten, aber auch Obst, Trockenfrüchte und Nüsse sind im Nikolosackerl versteckt
Im Nikolosackerl liegen heuer zu 88% Süßigkeiten und Schokolade, zu 64% Obst, wie kleine Äpfel oder Mandarinen sowie zu 59% Trockenfrüchte und Nüsse. Verschenkt werden aber auch Spielwaren (14%), Bücher (11%) oder Bekleidung (8%). Bargeld wird von 9% und Gutscheine von 5% der Schenker im Nikolo-Sackerl verpackt.

Der Nikolotag – ein Fest für Kinder und ein wichtiger Tag für den Handel
9 von 10 Österreichern und Österreicherinnen stimmen zu: der Nikolotag ist ein Tag für Kinder. Fast jeder zweite nützt den 6. Dezember für ein Familientreffen und ein Viertel freut sich immer ganz besonders auf den Nikolotag. Für genauso viele ist der Nikolotag aber auch ein Tag wie jeder andere und 12% interessieren sich gar nicht dafür.

Durchaus bewusst sind sich die Österreicher und Österreicherinnen über die Bedeutung des Nikolotages für die österreichische Wirtschaft: zwei Drittel meinen, dass das Nikolofest für den Handel wichtig ist.

In jedem zehnten Haushalt kommt der Nikolo auf Besuch
Ganz traditionell mit dem Verschenken von Nikolosackerln begehen 2 von 3 Österreicher und Österreicherinnen den 6. Dezember. Jeder zehnte lädt außerdem den Nikolo oder auch Freunde zu sich nach Hause ein, beinahe ebenso viele besuchen ein Nikolofest oder einen Nikoloumzug. Keine besonderen Aktivitäten planen 27% der Österreicher und Österreicherinnen.

Sample und Methodik:
Die Ergebnisse resultieren aus einer telefonischen Befragung von 500 Österreichern ab 15 Jahren – repräsentativ für die österreichische Bevölkerung– im CATI-Telefonstudio von MAKAM Market Research GmbH (Befragungszeitraum: 15.-28. November 2010).