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WKO/KMU Forschung Austria
Österreichs Handel mit durchwachsener Umsatzbilanz 2011
Österreichs stationärer Einzelhandel (exkl. Tankstellen und exkl. nicht-stationärer Einzelhandel) erzielte im Jahr 2011 einen Netto-Umsatz von rund 51,2 Mrd. Euro (vorläufiger Wert). Dies entspricht laut Zahlen der KMU Forschung Austria einem nominellen Umsatzplus von 1,2 %. Real kam es jedoch zu einem Minus von 1,7 %.
Aufgeschlüsselt nach den einzelnen Quartalen 2011 gab es im ersten ein reales Minus von 1,1 %, im zweiten ein Plus von 1,1 %, im dritten ein Minus von 3,0 % und im vierten das größte Minus mit 3,4 %.
Die höchste nominelle Umsatzsteigerung mit plus 3,0 % erzielte 2011 der LEH. Real kam man jedoch auf Basis des ACNielsen Umsatzbarometers inkl. Hofer und Lidl auf ein Minus von 0,7 %.
Den größten Umsatzrückgang unter den einzelnen Handelsbranchen verzeichnete der Schuhhandel mit einem nominellen Minus von 3,4 % (minus 8,5 % real).
Real konnten 2011 nur der Elektrohandel inkl. Computer und Foto mit plus 1,2 % und die Drogerien und Parfümerien mit plus 0,5 Prozent eine Umsatzsteigerung erzielen.
Für das laufende Jahr 2012 erwartet der Großteil der Einzelhändler (70 %) laut KMU Forschung Austria für die nächsten Monate keiner Änderung der Geschäftsentwicklung (Vorjahr: 73 %). Der Anteil der Betriebe, die mit einer Verbesserung rechnet, ist von 20 % im Vorjahr auf 21 % gestiegen, jener, der eine Verschlechterung erwartet, von 7 % auf 9%.


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