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Österreichische Post

Post testet nun Drohne für die letzte Meile


Kategorie: Handel, ecommerce
11.07.2017 von Manuel Stenger

Gemeinsam mit der TU Graz wird das Potenzial autonomer Liefersysteme erprobt, darunter auch die Zustellung per Drohne.

V.l.n.r.:  Peter Umundum, Vorstand Paket & Logistk der Österreichischen Post AG, Johann Höllwart, CEO SFL technologies, Horst Bischof, TU Graz-Vizerektor für Forschung, Gernot Hiebler, CEO i-Tec Styria, und Martin Graf, Vorstandsdirektor Energie Steiermark. © TU Graz - Lunghammer
V.l.n.r.: Peter Umundum, Vorstand Paket & Logistk der Österreichischen Post AG, Johann Höllwart, CEO SFL technologies, Horst Bischof, TU Graz-Vizerektor für Forschung, Gernot Hiebler, CEO i-Tec Styria, und Martin Graf, Vorstandsdirektor Energie Steiermark. © TU Graz - Lunghammer

Die Österreichische Post testet gemeinsam mit den Partnern TU Graz, Energie Steiermark, SFL technologies und i-Tec Styria die Zustellung durch autonome Liefersysteme. Berggebiete sollen dabei durch Drohnen, die Grazer Innenstadt mit dem E-Fahrzeug Jetflyer versorgt werden.

„Logistik 4.0 startet nicht morgen, die Österreichische Post ist mittendrin und beschäftigt sich seit jeher intensiv mit den Möglichkeiten neuer Logistiklösungen – so auch mit der Drohnen- und Roboterzustellung. Wir sind unangefochtener Innovationsführer und haben in den letzten Jahren unsere Kompetenzen entlang der gesamten logistischen Wertschöpfungskette, vor allem aber auch auf der ‚letzten Meile‘, stetig ausgebaut. Als landesweit führender Logistik- und Postdienstleister treiben wir die Forschung und Entwicklung auch in der autonomen Transportlogistik voran – und setzen dabei auf das Know-how starker, heimischer Partnerunternehmen“, so Peter Umundum, Vorstand Paket & Logistik der Österreichischen Post.

Drohne übernimmt Bildauswertung
Die TU Graz hat vor allem an der Intelligenz der Drohne gearbeitet, im besonderen das Institut für Maschinelles Sehen und Darstellen. „Was unsere Arbeit besonders macht: Während andere autonome Drohnen sich dank GPS zurechtfinden, haben unsere Drohnen Kameras und einen eigenen Computer an Bord, der die Bildauswertung übernimmt. Die Drohne ‚sieht‘ also, wo sie hinfliegt, und bewegt sich dementsprechend“, erklärt Friedrich Fraundorfer. Startpunkt der autonomen Zustelldrohne ist eine ELI, ein von SFL eigens für Community Tasks entwickeltes E-Fahrzeug.

Bereits heute arbeitet das zweisitzige Elektrofahrzeug Jetflyer mit einer Person am Steuer. Künftig soll das Gefährt im innerstädtischen Gebiet auch autonom die Pakete zustellen können. Bis Herbst 2017 soll der Jetflyer frei und autonom in der Fußgängerzone der Grazer Innenstadt navigieren. „Jetflyer wurde als eines von vier eMobilen auf die Straße gebracht und im Laufe der Jahre für verschiedenste Anwendungen weiterentwickelt. Nun folgt ein weiterer logischer Schritt dieses Leichtfahrzeug mit den Technologien des autonomen Fahrens zu komplementieren um am Feld der Logistik und Distribution neue Dienstleistungen und Service anzubieten“, so Gernot Hiebler, Geschäftsführer der i-Tec Styria GmbH. Und Martin Graf, Vorstandsdirektor der Energie Steiermark sieht durch das Jetflyer-Projekt „interessante neue Anwendungsgebiete“.

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