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Radlberger
Radlberger investiert in neues Logistikzentrum
Der niederösterreichische Getränkespezialist Radlberger erweitert seinen Standort Unterradlberg: Gemeinsam mit dem Schwesternunternehmen Egger Privatbrauerei werden rund zehn Millionen Euro in den Bau eines vollautomatisierten Hochregallagers investiert.
Pro Jahr füllt Radlberger insgesamt 250 verschiedene Artikel in rund 200 Millionen Flaschen ab. „Vielfalt, Menge und die ständige Drehung unseres Lagers erfordern eine enorme logistische Leistung“, erläutert Manfred Speiser, Geschäftsführer für die Bereiche Technik, Einkauf und Logisitik bei Radlberger, die komplexen Anforderungen an die Lagerhaltung. Ab April 2012 wird diese Aufgabe erleichtert: Auf einer Fläche von 3.500 Quadratmeter mit einem Volumen von 100.000 Kubikmeter findet sich nämlich dann im neuen Hochregallager Platz für 20.000 Paletten. Pro Stunde können bis zu 350 Paletten von insgesamt sechs Regalbediengeräten bewegt werden, 250 Meter moderne Fördertechnik regelt das Innenleben des Hochregallagers und sorgt für eine rasche Abwicklung von Warenan- und Auslieferung. Das IT-System unterstützt im Sinne einer Qualitätssicherung die lückenlose Nachvollziehbarkeit der Produkte, beginnend bei den Rohstoffen bis hin zu den fertig abgefüllten Flaschen.
Auch das Bauwerk an sich ist eine Meisterleistung: Für das hochmoderne Logistikzentrum werden 1.200 Tonnen Stahl verarbeitet, rund 3.000 Tonnen wiegt alleine die Bodenplatte des neuen Lagers. Insgesamt 400 Pfähle reichen tief in die Erde und stützen das Bauwerk. Das neue Logistikzentrum komplettiert die Modernisierung des niederösterreichischen Vorzeigeunternehmens: Erst 2006 investierte das Unternehmen 17 Millionen Euro in eine Kaltaseptikanlage, die zu den modernsten Abfüllanlagen Europas zählt.
Über Radlberger
Im Jahr 1988 als Schwesternfirma der Egger Privatbrauerei gegründet, beschäftigt Radlberger heute 150 Mitarbeiter am Standort Unterradlberg. Der niederösterreichische Pionier füllte damals als erstes österreichisches Unternehmen Limonade und Wasser in PET-Verpackungen ab. Heute werden in den drei Geschäftsbereichen Eigenmarken, Handelsmarken und Lohnabfüllungen in Summe rd. 200 Millionen Flaschen produziert und ein Umsatz von 74 Millionen Euro erwirtschaftet. Die bekanntesten Topmarken sind Radlberger, seit über 20 Jahren erfolgreich am Markt positioniert, und Granny’s. Neben dem heimischen Markt bedient Radlberger zahlreiche Exportmärkte wie Deutschland, Ungarn, Tschechien, Rumänien, Slowakei, Italien, die Niederlande, die Schweiz, Belgien, Slowenien und Griechenland. Der unternehmerische Erfolg liegt in der starken Kompetenz im wachsenden PET-Sektor und weiters in der enormen Innovationskraft − sowohl bei der Entwicklung von Verpackungen als auch bei neuen Produkten. Um einen nachhaltig geschlossenen Stoffkreislauf herzustellen und aus PET Flaschen wiederum PET Flaschen zu erzeugen, gründete Radlberger im Jahr 2004 gemeinsam mit anderen Unternehmen der Getränkeindustrie die PET-to-PET Recycling Österreich GesmbH.


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