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Rewe unterstützt Schweinemäster in NRW


Kategorie: Handel, LH
22.03.2017 von Susan Hasse

Die Rewe Group engagiert sich für mehr Tierwohl und stellt Schweine-Mastbetrieben in NRW Fördergelder zur Verfügung.

Rewe unterstützt ein Projekt, bei dem Ferkeln die Schwänze nicht kupiert werden. © Irene Lehmann  / pixelio.de
Rewe unterstützt ein Projekt, bei dem Ferkeln die Schwänze nicht kupiert werden. © Irene Lehmann / pixelio.de

Rewe setzt in Kooperation mit den beiden Bauernverbänden in Nordrhein-Westfalen, dem NRW Landwirtschaftsministerium und der Landwirtschaftskammer NRW ein Leuchtturmprojekt um, bei dem rund 60 schweinehaltende Betriebe bei Ferkeln auf das routinemäßige Kürzen des Schwanzes verzichten.

Das Unternehmen zahlt den beteiligten Landwirten für die Mast von Schweinen mit ungekürzten Schwänzen eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 18 Euro für jedes Tier. Zusätzlich erhält der Mastbetrieb einmalig 500 Euro. Rewe fördert Tierwohlinitiativen, um irgendwann das Fleisch aus solchen Leuchtturmprojekten in den Märkten gesondert vermarkten zu können.

Den meisten Ferkeln werden die Schwänze gekürzt, um das Auftreten von Schwanzbeißen zu verhindern und die Tiere vor Verletzungen zu schützen. Dagegen laufen Tierschützer Sturm. Für Schweinemäster ist dies jedoch die günstigste und effektivste Methode. Das in NRW gestartete Pilotprojekt sieht vor, dass die Tiere intensiver beobachtet und anders gefüttert werden. Dadurch will man Risikofaktoren minimieren, damit die Tiere sich nicht beißen. Offene Tränke-/Wasserstellen und Stroheinlage sollen zusätzlich Ablenkung bieten. 

Auch das Bundesland Niedersachsen zahlt den Mästern bereits eine Ringelschwanzprämie, wenn sie das Kupieren unterlassen. In den beiden deutschen Bundesländern sind die meisten Schweinehalter des Landes tätig.

Robert Römer, 22.03.2017, um 16:11 Uhr

Sehr geehrte Frau Hasse,
ich gehe davon aus, dass es in Ihrem Artikel um das Kupieren (französisch: couper = abschneiden) geht und nicht um das Kopieren. Was bei Schweinen bzw. Tieren generell eine interessante Vermehrungsvariante wäre.

Willy Zwerger, 22.03.2017, um 16:28 Uhr

Sehr geehrter Herr Römer,
vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit. Selbstverständlich halten wir das Kopieren als Vermehrungsart von Tieren für einen überaus interessanten Aspekt, sind jedoch in diesem Fall eher auch für das Kupiervermeiden.
Herzlichst
Willy Zwerger
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