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Roboter Pepper als Kundenmagnet


Kategorie: Handel, LH
17.07.2017 von Michaela Schellner

Lebensmittelhändler Merkur begrüßt mit dem humanoiden Roboter Pepper ein neues Mitglied in der Mekur-Familie, das die Kunden über verschiedenste Neuigkeiten informieren wird.

Das Roboter-Mädchen Pepper ist 120 cm groß und 29 Kilogramm schwer. Mit seinen großen, sich farblich verändernden Kulleraugen wirkt es sympathisch und alles andere als bedrohlich. Über den Tochscreen auf der Brust  können Eingaben getätigt und abgerufen werden. Eingebaute Mikrofone, HD-Kameras und Sensoren ermöglichen einen interaktiven Austausch zwischen Mensch und Maschine. <br>© Merkur/Harson
Das Roboter-Mädchen Pepper ist 120 cm groß und 29 Kilogramm schwer. Mit seinen großen, sich farblich verändernden Kulleraugen wirkt es sympathisch und alles andere als bedrohlich. Über den Tochscreen auf der Brust können Eingaben getätigt und abgerufen werden. Eingebaute Mikrofone, HD-Kameras und Sensoren ermöglichen einen interaktiven Austausch zwischen Mensch und Maschine.
© Merkur/Harson
Merkur Vorstandsvorsitzende Kerstin Neumayer und Merkur Vorstand Harald Mießner mit Roboter Pepper<br>© Merkur/Harson
Merkur Vorstandsvorsitzende Kerstin Neumayer und Merkur Vorstand Harald Mießner mit Roboter Pepper
© Merkur/Harson

"Wir haben Pepper auf der Euroshop in Düsseldorf zum ersten Mal gesehen und uns dazu entschlossen, den humanoiden Roboter bei Merkur als Marketingtool zu testen", erklärt Merkur-Vorstandsvorsitzende Kerstin Neumayer anlässlich der Präsentation des neuen Familienmitglieds. Gemeinsam mit seinen zwei Geschwistern soll Pepper künftig die Kunden in ausgewählten Filialen (Infos dazu siehe www.merkurmarkt.at/pepper) begrüßen, sie über Neuigkeiten, Rezeptideen, Aktionen und Rabatte informieren, ihnen Witze erzählen oder für Selfies und die Übermittlung persönlicher Grüße zur Verfügung stehen sowie mit einem Tänzchen für gute Laune sorgen.

Aktuelle Trends im Fokus
"Als innovatives Unternehmen beschäftigen wir uns stets mit gegenwärtigen Trends, um unsere Kunden immer wieder aufs Neue zu überraschen. Dazu zählt auch das Wissen um und die Integration von neuen Technologien, wobei es uns ein besonderes Anliegen ist, Innovation zu unterstützen und jungen Unternehmen sowie deren Projekten eine Plattform zu bieten", so Neumayer weiter. Gemeinsam mit dem deutsch-österreichischen Start-Up Humanizing Technologies, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, Technologien zu vermenschlichen und Softwarelösungen für den Roboter Pepper verkauft, entwickelt, beschafft und implementiert, wurde das Projekt nun realisiert. 

20.000 Euro pro Roboter
Ohne Software, deren Kosten die Programmierer nicht verraten wollten, schlägt Pepper pro Ausgabe mit 20.000 Euro zu Buche. Weltweit sind laut Tim Schuster, CEO von Humanizing Technologies, bereits 20.000 Roboter - vorwiegend im asiatischen Raum - im Einsatz. In Europa, wo Pepper erst seit vergangenem Jahr erhältlich ist, sind es derzeit etwa 500. Das Einsatzgebiet ist jedenfalls vielfältig. Erst vor Kurzem gab es die Bewilligung für einen Test in Altersheimen, wo Demenzkranke im Frühstadium mittels Gymnastikübungen oder Gehirnjogging unterstützt werden sollen.

Kein Ersatz für Mitarbeiter
Bei Merkur will man nun herausfinden wie Pepper bei den Konsumenten ankommt, aber keine Mitarbeiter reduzieren. Merkur-Vorstand Harald Mießner betont: "Keinesfalls bedeutet die Anwesenheit von Pepper, dass Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei Merkur nun schrittweise eingespart werden. Das individuelle Einkaufserlebnis in Marktplatzatmosphäre basiert auf der persönlichen Betreuung und freundlichen Beratung durch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter - keine technische Entwicklung kann diesen zwischenmenschlichen Austausch ersetzen."

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