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café+co
Rohkaffeepreise steigen auf Rekordniveau
Aufgrund von Missernten kletterte der Rohkaffeepreis im ersten Halbjahr 2010 auf Rekordhöhe. Im Juni 2010 kostete ein Pfund Rohkaffee - so die International Coffee Organization (ICO) - im Durchschnitt 142,2 US-Cent, was im Vergleich zum Vorjahr einer Steigerung von 20 Prozent entspricht. Sehr stark betroffen sind die hochwertigen Arabica-Bohnen, die im Juni zu einem Preis von 224,5 US-Cent pro Pfund angeboten wurden. 2006 bezahlte man hierfür noch vergleichsweise niedrige 105,8 US-Cent pro Pfund.
Mag. Gerald Steger, Vorsitzender der Geschäftsführung von café+co betont: "Vor allem bei Arabica-Bohnen gab es auf Grund schlechter Witterungsbedingungen Missernten, die sich natürlich preistreibend auswirken. Nicht nur die Erntemengen sind zurückgegangen, auch die Qualität der Bohnen leidet unter den Wetterextremen."
Für leichte Entspannung könnte die neue Ernte aus Brasilien sorgen, die in Kürze auf den Markt kommt.
Für die Konsumenten von café+co-Kaffee wirken sich diese Preissteigerungen aber noch nicht aus, denn der Kaffee- und Automatencaterer bemüht sich kontinuierlich um langfristige Lieferkontrakte und setzt seit kurzem mit dem Projekt "Single Estate" auf den Direkt-Kaffeeeinkauf von ausgewählten Plantagen, die nachhaltig produzieren. Dieses Engagement kann - so Steger - Preissteigerungen abfedern und wirkt sich zusätzlich positiv auf die Kaffeebauern und die Umwelt aus. Insgesamt will das Unternehmen café+co, das zu den größten Kaffeeeinkäufern Österreichs gehört, von seinen jährlich verkauften 500 Millionen Kaffeeportionen mittelfristig 200 Millionen aus nachhaltigem Anbau anbieten.


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