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Sparen wollen die Österreicher in Zeiten der Wirtschaftskrise vielleicht beim Urlaub und beim Partyfeiern, nicht aber beim Einkauf von Dingen des täglichen Bedarfs. Das zeigt eine aktuelle Integral-Konsumentenstudie im Auftrag von Henkel.
Eine sehr unterschiedliche Entwicklung seiner Geschäfte erlebte Henkel im ersten Quartal 2009. Während der Bereich Adhesive Technologies von der weltweit schwierigen Situation wichtiger Abnehmerindustrien beeinflusst wurde, zeigen sich die Unternehmensbereiche Kosmetik- und Körperpflege sowie Wasch- und Reinigungsmittel von der Wirtschaftskrise bislang unbeeindruckt.
Scheuern gegen die Rezession
Auch der österreichische Markt für Waschen/Putzen/Reinigen ist laut Nielsen im ersten Quartal 2009 um 5,2 Prozent gewachsen. Nicht nur deshalb ist Martina Steinberger-Voracek, Business Unit Leiterin Laundry & Home Care Österreich der Henkel CEE, zuversichtlich. Denn wie aus einer aktuellen Konsumentenumfrage von Integral im Auftrag von Henkel hervorgeht, wollen die Österreicher bei abnehmendem Umfang der Geldbörse in erster Linie bei Großanschaffungen, beim Urlaub oder im Bereich Unterhaltung sparen, nicht aber beim Einkauf von Dingen des täglichen Bedarfs. Was die Ausgaben für Wasch-, Putz- und Reinigungsmittel betrifft, wollen 86 Prozent sogar ihr bisheriges Einkaufsverhalten beibehalten. Nur ein geringer Teil der Konsumenten gibt an, einzelne Wasch-, Putz- und Reinigungsmittel-Warengruppen nicht mehr oder seltener kaufen zu wollen. Wenn doch gespart werden muss, so tun dies die Konsumenten vor allem, indem sie entweder öfters in Aktion kaufen (80 Prozent) oder aber sie versuchen, Produkte ressourcenschonender zu verwenden und Energie zu sparen. So sagt über die Hälfte der befragten Frauen (53 Prozent), die Wäsche bei niedrigeren Temperaturen waschen zu wollen, 59 Prozent wollen weniger Wasser, 74 Prozent weniger Strom und Gas im Haushalt einsetzen.
Value for Money
Henkel will dem begegnen, in dem man den Verbrauchern vermehrt attraktive Promotions anbietet, die das Thema Value for Money klar und eindeutig kommunizieren. „Auf der anderen Seite haben wir beispielsweise mit Persil Gold ein innovatives Produkt, das mithilft, den Energieverbrauch durch niedrige Waschtemperaturen zu senken“, zieht Martina Steinberger-Voracek die Schlussfolgerung aus den Umfrageergebnissen. Keinerlei Abstriche will die Henkel-Managerin in puncto Werbung machen. „Wer Kunden jetzt verliert, verliert sie für längere Zeit, und sie zurückzugewinnen ist erheblich teurer“, betont Steinberger-Voracek.
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