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Schlecker/MasterCard

Schlecker führt kontaktloses Bezahlen ein

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PayPass setzt auf dem industrieweiten EMV Sicherheitsstandard auf. Dadurch kommt es nur zu einer Zahlung, auch wenn der Kunde die Karte mehrfach vor das Terminal halten sollte<br>© Foto: Mastercard

PayPass setzt auf dem industrieweiten EMV Sicherheitsstandard auf. Dadurch kommt es nur zu einer Zahlung, auch wenn der Kunde die Karte mehrfach vor das Terminal halten sollte
© Foto: Mastercard

Rubrik: Handel, Aktuell

21.10.11 von Christian Pleschberger

Drogeriediskonter Schlecker führt als erste Handelskette in Österreich das kontaktlose Bezahlen ein.

Die Drogeriekette Schlecker und MasterCard führen mit PayPass österreichweit das kontaktlose Zahlen ein. Kunden halten beim Bezahlen lediglich ihre PayPass-Karte im Abstand von weniger als vier Zentimetern kurz an ein Lesegerät, das von First Data im Zuge der Terminalumrüstung aller Schlecker-Filialen installiert wurde. Die Karte wird nicht aus der Hand gegeben. Dabei funktioniert PayPass bis zu einem Rechnungsbetrag von 25 Euro sogar ohne PIN oder Unterschrift. Die Zahlung erfolgt damit noch schneller als mit herkömmlichen Karten oder gar mit Bargeld.

"Wir freuen uns, damit eine Vorreiterrolle in Österreich einzunehmen", erklärt Thorben Rusch, Vorstand und COO des Schlecker Konzerns. Die angenehme und mit ihrem Tempo absolut zeitgemäße Art zu zahlen soll ihm zufolge noch im Laufe des Herbst österreichweit in allen Schlecker-Märkten zur Verfügung stehen.

Die Zahl der Händler, Gastronomen und Banken, die PayPass nutzen oder anbieten, nimmt rund um den Globus stetig zu. Weltweit sind bereits rund 92 Millionen Karten oder andere Zahlungsmittel mit der PayPass Kontaktlos-Technologie ausgestattet und können schon heute an über 310.000 Stellen kontaktlos eingesetzt werden. Dazu gehören Systemgastronomen und Parfumerien in Deutschland und der Schweiz, Apotheken in der Slowakei und Taxis in New York ebenso wie die U-Bahn in Rio de Janeiro, Airport-Parkplätze auf Großflughäfen wie Miami und Philadelphia, Supermärkte in Frankreich oder immer mehr Tankstellen quer durch Europa. Selbstverständlich können Inhaber dieser Karten an allen weiteren Akzeptanzstellen wie gewohnt bezahlen. Bei MasterCard Kreditkarten sind das mehr als 32 Millionen weltweit, bei Maestro Debitkarten mehr als 13 Millionen.

So funktioniert PayPass

Eine PayPass-Karte ist mit einem Chip und einer Antenne ausgerüstet, die in das Plastik der Karte eingebettet sind. Wenn die Karte in einem Abstand von weniger als 4 Zentimetern an ein PayPassfähiges Lesegerät gehalten wird, werden die Daten mittels Radio-Frequenz-Technik an das Lesegerät übertragen. Nach der Übermittlung der Zahlungsinformationen an das Terminal wird die Zahlung über das MasterCard- oder Maestro-Akzeptanznetzwerk verarbeitet.

Sicherheit für Karteninhaber und Händler

PayPass-Transaktionen sind ebenso sicher wie traditionelle Zahlkartentransaktionen. In physischer Hinsicht bietet PayPass den Verbrauchern ein größeres Sicherheitsgefühl, da sie die Karte während des gesamten Bezahlvorgangs in der Hand behalten. Außerdem muss sich die PayPass-Karte bzw. das PayPass-Gerät sehr nahe am PayPass-Terminal befinden, um gelesen zu werden, gewöhnlich in einem Abstand von weniger als 4 Zentimetern.

Ausgegeben werden MasterCard PayPass Karten aktuell von der Raiffeisen Bank International.