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Schlumberger verlegt Produktion nach Müllendorf


Kategorie: Industrie
12.06.2017 von Nataša Nikolić

Das Traditionshaus übersiedelt seine Produktion ins Burgenland. In Müllendorf soll in den nächsten Jahren ein moderner Produktionsstandort entstehen, der die Voraussetzungen für weiteres Wachstum erfüllt.

Die Firmenzentrale bleibt weiterhin in Wien. © Schlumberger
Die Firmenzentrale bleibt weiterhin in Wien. © Schlumberger
CEO Eduard Kranebitter: "Die Standortwahl ist uns definitiv nicht leicht gefallen." © Bildagentur Zolles
CEO Eduard Kranebitter: "Die Standortwahl ist uns definitiv nicht leicht gefallen." © Bildagentur Zolles

In den nächsten Jahren wird Schlumberger einen neuen modernen Produktionsstandort im burgenlädnischen Müllendorf errichten, der die für weiteres Wachstum erforderlichen Kapazitäten erfüllen soll. Die Firmenzentrale wird auch weiterhin in Wien bleiben. Außerdem sollen die Schlumberger Kellerwelten und ihre über 300 Jahre alten Gewölbe als Besucherzentrum und Markenerlebniswelt zusätzlich ausgebaut werden. Sämtliche Mitarbeiter der Produktion werden am neuen Standort übernommen. Für ihre tägliche An- und Rückreise sei ein Shuttlebus geplant, heißt es aus dem Unternehmen.

Warum die Wahl ausgerechnet auf Müllendorf gefallen ist, erklärt CEO Eduard Kranebitter: "Der neue Standort in der Gemeinde Müllendorf im Burgenland bietet unserem Haus optimale Voraussetzungen für eine moderne Sektproduktionsstätte, die den wirtschaftlichen und logistischen Anforderungen der Zukunft entspricht.“ Die Standortwahl sei dem Sekthersteller "definitiv nicht leicht gefallen, da vor allem das Land Niederösterreich sowie die Gemeinde Bad Vöslau rund um deren Bürgermeister sehr bemüht waren, entsprechende Rahmenbedingungen für den Bau einer neuen Produktion in Niederösterreich zu ermöglichen", so Kranebitter weiter. "Auf dem bestehenden Areal des Ursprungsstandorts war das geplante Wachstum leider nicht mehr möglich und die alternativen Angebote haben aus verfahrenstechnischer und ökonomischer Sicht nicht entsprochen.“

Mit der Übersiedlung sei frühestens 2019/2020 zu rechnen, so das Traditionshaus, das heuer sein 175-jähriges Bestehen feiert.

 

 

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