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Ernst & Young

Verbraucherumfrage zeigt: Österreicher werden zu Weihnachten spendabler

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Markus Jandl, Partner bei Ernst & Young in Österreich und Leiter der Branchengruppe Retail und Consumer Products © Ernst & Young

Rubrik: Handel, Studien, Aktuell

03.11.10 von Sabine Sperk

Die Krise scheint in den Köpfen der ÖsterreicherInnen zu verblassen. Die neueste Umfrage des Prüfungs- und Beratungsunternehmens Ernst & Young bei 500 Verbrauchern hat ergeben, dass diese heuer deutlich mehr Geld für Weihnachtsgeschenke ausgegeben wollen als letztes Jahr.

Die weihnachtlichen Ausgaben werden mit durchschnittlich 298 Euro eingeplant, was ein Plus von satten 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr ergibt. Am meisten wollen die befragten ÖsterreicherInnen für Gutscheine, Kleidung und Bücher ausgeben. Der Geschlechtervergleich zeigt, dass Frauen und Männer ungefähr gleich viel ausgeben wollen, wobei der Fokus bei den Damen eher auf Kleidung und Kosmetika, bei den Herren stärker auf Unterhaltungselektronik und Schmuck gelegt wird.

Ein starker Anstieg der geplanten Ausgaben lässt sich vor allem bei der Gruppe der 36 bis 45-Jährigen verzeichnen. Gegen diesen Trend wollen die unter 35-Jährigen ihre Geschenkbudgets kürzen. "Von dem Wirtschaftsaufschwung kommt bislang noch wenig bei der jüngeren Generation an", erklärt Markus Jandl von Ernst & Young dieses Phänomen.

Die Befragung soll dem Handel als Indikator für das kommende Weihnachtsgeschäft dienen.