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Vivatis verkauft Landhof und Loidl


Kategorie: Industrie
05.12.2017 von Martin Ross

Die Lebensmittelgruppe Vivatis verkauft – vorbehaltlich der Zustimmung durch die Bundeswettbewerbsbehörde – ihre Wurstproduzenten Landhof und Loidl an das Kärntner Schlacht- und Zerlegeunternehmen Marcher.

Vivatis-Vorstandsvorsitzender Gerald Hackl © Hermann Wakolbinger
Vivatis-Vorstandsvorsitzender Gerald Hackl © Hermann Wakolbinger

Landhof beschäftigt rund 180 Mitarbeiter und erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Jahresumsatz von 57 Millionen Euro, Loidl erreichte mit knapp 120 Mitarbeitern einen Umsatz von 28 Millionen Euro. Alle Mitarbeiter sowie die Standorte Linz und St. Stefan im Rosental werden im Rahmen des Kaufs von Marcher übernommen. Die Marken Landhof und Loidl werden weitergeführt. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

„Es war uns sehr wichtig, dass wir einen österreichischen Käufer finden, der alle Mitarbeiter und die Standorte übernimmt sowie die Traditionsmarken Landhof und Loidl weiterführt“, betont Vivatis-Vorstandsvorsitzender Gerald Hackl. „Mit Marcher haben wir einen optimalen Partner gefunden, der über umfassendes Know-how und entsprechende Kompetenz im Fleisch- und Wurstbereich verfügt. Landhof und Loidl sind hier in guten Händen.“

Für Marcher bedeutet der Kauf eine sinnvolle Ergänzung des bestehenden Produkt- und Markensortiments. Bereits jetzt gehören mit den Firmen Aibler (Oberwaltersdorf, Niederösterreich) und Blasko Convenience (Bruck/Mur, Steiermark) Produzenten von Schinken- und Wurstwaren sowie Fertiggerichten zur Marcher Unternehmensgruppe.

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