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Julius Meinl Kaffee
Wachstum bei Umsatz und Ergebnis
„Julius Meinl Kaffee ist ein gesundes Unternehmen, das auch für die nächsten 150 Jahre gut aufgestellt ist”, fasst CEO der Julius Meinl Industrieholding Marcel Löffler das Ergebnis der Jahresbilanz 2010 zusammen. Denn das österreichische Traditionsunternehmen konnte seinen Umsatz im Jahr 2010 auf 109 Millionen Euro (Vgl. 2009: 103 Mio. Euro) ausbauen und das EBITDA trotz Rekordniveau bei Rohkaffeepreisen um 16 Prozent auf 14,1 Millionen Euro steigern. Im 60 Prozent umsatzanteilstarken Kerngeschäft Gastronomie (HoReCa) wurden 64,4 Millionen umgesetzt (Vgl. 2009: 61,9 Mio. Euro) und das EBITDA stieg sogar im zweistelligen Prozentbereich. Im Bereich Retail, wo man vorwiegend in Österreich präsent ist, konnte das EBITDA ebenfalls ein Plus erreichen; die Umsätze blieben stabil. Insgesamt macht Julius Meinl Kaffee bereits zwei Drittel der Umsätze mit dem internationalen Geschäft, auch wenn Österreich nach wie vor der größte Heimmarkt der Gruppe ist. Hier zeigt sich das EBITDA trotz der massiven Rohkaffee-Preissteigerungen konstant. Zukünftig will Julius Meinl Kaffee den Fokus auf Russland legen, wo im letzten Jahr mit 20 Prozent das größte Umsatzwachstum erzielt wurde. Weitere Wachstumsmärkte sind laut Löffler CEE, Türkei, der mittlere Osten und China.



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