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Winterschlussverkauf belastet Zalando-Aktie


Kategorie: Handel, ecommerce
20.04.2017 von Nataša Nikolić

Die Aktie des Onlinehändlers rutschte nach Bekanntgabe der Zahlen aus dem ersten Quartal um 5 Prozent hinunter. Der Konzernumsatz konnte vorläufigen Zahlen zufolge um 22 bis 24 Prozent gesteigert werden.

© 2016 Claudius Pflug / Berlin
© 2016 Claudius Pflug / Berlin
Zalando-Vorstandsmitglied Ruben Ritter. © www.steffen-jaenicke.de
Zalando-Vorstandsmitglied Ruben Ritter. © www.steffen-jaenicke.de

Europas größter Online-Modehändler hat den Konzernumsatz im ersten Quartal 2017 nach vorläufigen Zahlen um 22 bis 24 Prozent auf 971 bis 987 Millionen Euro gesteigert.

Die Aktie rutschte dennoch ab. Wie das Berliner Unternehmen gestern, Mittwoch, mitteilte, lag das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von Jänner bis März zwischen 10 und 30 Millionen Euro. Die Gewinn-Marge lag demnach zwischen 1,0 und 3,0 Prozent. Nachdem Analysten zuvor 3 Prozent prognostiziert hatten, fiel der Aktienkurs um mehr als 5 Prozent. Den Gewinn belasteten vor allem große Preisnachlässe im Winterschlussverkauf. Nichtsdestotrotz strebt der Onlinehändler für das Gesamtjahr auch weiterhin 5 bis 6 Prozent an.

Das erste Quartal sei auf der Margen-Seite „natürlich immer sehr schwierig, weil wir da den Winterschlussverkauf haben", erklärt Co-Vorstandschef Rubin Ritter. Genaue Zahlen werden erst Anfang Mai veröffentlicht. Außerdem hätten auch Investitionen auf die Marge gedrückt, so Ritter. Diese würden sich jedoch langfristig auszahlen. Mit den Investitionen geht es auch heuer weiter: der Onlineriese will 2017 200 Millionen Euro (10 Prozent mehr als im Vorjahr) in Infrastruktur, Automatisierung und Software stecken.

Ritter bekräftigt, dass das Geschäft in Summe im ersten Quartal gut angelaufen sei. Das Ziel, den Umsatz heuer um 20 bis 25 Prozent zu steigern, sei weiterhin in Sichtweite.

„Wir verfolgen konsequent unsere Wachstumsstrategie und sind mit einem starken Wachstumsschub in das Jahr 2017 gestartet. Wir konzentrieren uns auf unsere langfristigen Ziele und bauen gleichzeitig unser Geschäft mit hohem Tempo aus - dabei investieren wir sowohl in das Kundenerlebnis als auch in das Angebot an unsere Markenpartner", sagt Ritter.

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