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Gebrüder Woerle

Woerle baut Stammwerk aus und vereint Produktion


Kategorie: Industrie
08.02.2018 von Nataša Nikolić

Woerle investiert einen zweistelligen Millionenbetrag in die Erweiterung des Stammwerks in Henndorf am Wallersee und bringt so die gesamte Produktion und Lagerung an einen Standort.

Gerhard Woerle baut das Stammwerk in Henndorf aus. © Pressefoto Neumayr
Gerhard Woerle baut das Stammwerk in Henndorf aus. © Pressefoto Neumayr

Das Areal in Henndorf in Salzburg soll bis Herbst 2019 von derzeit drei auf fünf Hektar erweitert werden. In den Ausbau will Woerle einen zweistelligen Millionenbetrag investieren und zusätzliche 20 bis 25 Arbeitssplätze schaffen. „Mit dem Platzmangel ist ab 2019 Schluss“, freut sich Eigentümer Gerhard Woerle. Er erklärt die Hintergründe des Umbaus wie folgt: „Ziel der Erweiterung ist, den Ablauf unseres gesamten Produktionsprozesses, den wir aufgrund des starken Wachstums in den vergangenen 30 Jahren mehr und mehr dezentralisieren mussten, wieder an einem Standort zusammenzubringen."

Das Familienunternehmen pachtete in den letzten Jahren u.a. eine Käserei in der Nähe von Henndorf an, um die Produktionsmengen steigern zu können. Zuletzt konnten rund 32.000 Tonnen Käse hergestellt und um 20 Prozent mehr Milch verarbeitet werden. Diese Mengen sollen mit einer zentralen Produktion noch weiter ansteigen. 

„Wir haben uns in den vergangenen Jahren intensiv bemüht, die entsprechende Basis bzw. im wahrsten Sinne des Wortes den Boden für die Erweiterung unserer Privatkäserei zu schaffen. Und es freut mich riesig, dass wir nach recht intensiven Verhandlungen eine Einigung mit den benachbarten Grundstückseigentümern erzielt haben und jetzt bauen können. Das war uns als Familienunternehmen, in dem mittlerweile schon die fünfte Generation mitarbeitet, besonders wichtig“, so Woerle. 

Weniger LKW-Kilometer
Mit dem Ausbau sollen zudem insgesamt rund 5.000 LKW-Fahren im Jahr eingespart werden. „Mit unserer Erweiterung am Stammsitz schaffen wir aber nicht nur Synergien und optimieren unsere Produktionsabläufe. Wir entlasten zusätzlich auch unseren CO2-Fußabdruck, denn die bis dato notwendigen Verbindungsfahrten zwischen den einzelnen Lagern und dem Stammwerk werden ab Herbst 2019 wegfallen“, erklärt Woerle. Allein zwischen Henndorf und dem Lager in Neumarkt fahren die LKWs derzeit rund 20 Mal täglich. Zudem wird auf dem Dach des neuen rund 2.000 Quadratmeter großen Gebäudes eine eigene Photovoltaikanlage errichtet. Der dadurch selbst erzeugte Strom von mindestens 170 KW Stunden soll ausschließlich für den Eigenbedarf der Käserei verwendet werden.

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