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Handelsverband

122 Millionen Plastiksackerln weniger


Kategorie: Handel
22.06.2018 von Martin Ross

Die freiwillige Initiative „Pfiat di Sackerl“ von Nachhaltigkeitsministeriums (BMNT), Handelsverband und heimischem Handel zeigt Wirkung: 20 % weniger Plastiksackerln.

Neues von einer alten Diskussion: Durch die Einsparungen bzw. entgeltliche Abgabe von Sackerln konnten die Partner den Jahresverbrauch an Kunststoff-Tragetaschen seit dem Vergleichsjahr 2014 um 20 Prozent reduzieren. Das entspricht einer Reduktion der Gesamtzahl an Plastiksackerln von 112 Millionen Stück. Der Rückgang der leichten Kunststofftragetaschen (die „Obstsackerln“) beträgt 13 %, bei den schweren Plastiksackerln sogar 71 %.

„Der Erfolg unserer freiwilligen Vereinbarung zur Vermeidung von Tragetaschen setzt sich ungebremst fort. 122 Millionen eingesparte Kunststofftragetaschen – für den Handelsverband als zentrale Meldestelle ist dies eine eindrucksvolle Bilanz. Österreich ist bereits jetzt ein Musterbeispiel für viele anderen EU-Staaten, deren Jahresverbrauch deutlich höher liegt“, sagt Handelsverband-Geschäftsführer Rainer Will.

Die Aktion „Pfiat di Sackerl“ wird vom Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT) initiiert. 14 österreichische Unternehmen nehmen bereits an der Initiative teil, zusammen halten die Partner mittlerweile einen Marktanteil von rund 30 Prozent. Der Handelsverband fungiert als bundesweite Meldestelle. Beteiligt sind folgende Unternehmen: C&A, Deichmann, Eduscho, Hofer, Lidl, Media Markt, MPreis, Betten Reiter, Rewe, Saturn, Spar, SSI Schäfer Shop, Sutterlüty und Unimarkt.

Dieser Link führt zum Tragetaschenbericht des Ministeriums.

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