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DB Schenker

3D-Druck-Lösungen


Kategorie: Industrie, ecommerce
10.07.2018 von Martin Ross

Als erster Logistikdienstleister weltweit bietet DB Schenker 3D-Druck-Lösungen an.

DB Schenker 3D-Druck © jean song – stock.adobe.com
DB Schenker 3D-Druck © jean song – stock.adobe.com

Grundlage dieses 3D-Druck-Services ist das Online-Portal eSchenker, hier können Kunden die 3D-Vorlage hochladen, Material und Farbe aussuchen, Preise aufrufen, den Druck bestellen und ausliefern lassen. DB Schenker keine eigenen Drucker, sondern nutzt ein digitales Geschäftsmodell innerhalb eines Partnernetzwerkes aus Start-ups und etablierten Unternehmen. Zusammen mit dem Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik hat man im DB Schenker Enterprise Lab in Dortmund schon seit 2015 Möglichkeiten und Ergebnisse von 3D-Druck untersucht. Als Material für den 3D-Druck kommen derzeit Aluminium, Edelstahl und Kunststoff in Frage. Weitere Materialien wie Titan und auch Materialkombinationen sollen folgen.

Gedruckt werden derzeit etwa medizinische Geräte aus Edelstahl, Robotergreiffinger aus Kunststoff oder individuelles Verpackungsmaterial. „Der 3D-Druck kann in bestimmten Fällen eine Alternative zum Warentransport sein. Als erster Logistikdienstleister weltweit wollen wir das Potenzial dieser Technik mit einem innovativen Angebot für unsere Kunden nutzen“, sagt Helmut Schweighofer, CEO von DB Schenker in Österreich und Südosteuropa. Das diesbezügliche Kundenbedürfnis sei im Wachsen begriffen. Nach Einschätzung von DB Schenker gibt es Bedarf in allen produzierenden Gewerben, etwa für Ersatzteile, speziell bei seltenen oder schwer erhältlichen Teilen. Besonders bei Metall-Ersatzteilen wird eine stark wachsende Nachfrage erwartet.

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