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Confiserie Heindl

65 Jahre Erfolgsgeschichte


Kategorie: Industrie, Handel
12.09.2018 von Michaela Schellner

Zum 65. Geburtstag zieht die Confiserie Heindl eine durchwegs positive Bilanz. Der Umsatz kletterte im Geschäftsjahr 2017/2018 um 8,7 Prozent auf 25 Millionen Euro. Auch im Export geht es steil bergauf.


Die Confiserie Heindl ist weiter auf Wachstumskurs. Im abgelaufenen Geschäftsjahr verzeichnete die Heindl GesmbH (ohne Tochter-Unternehmen) einen Umsatz von knapp über 20 Millionen Euro; bei der gesamten Heindl-Gruppe waren es sogar rund 25 Millionen Euro (+8,7 %). 58 Prozent davon steuerten die eigenen Filialen, 36 Prozent der Lebensmittelhandel und 6 Prozent der Export bei.

Bayern auf der Agenda
Das Auslandsgeschäft konnte gegenüber dem Vorjahr um stolze 29 Prozent zulegen; die wichtigsten Märkte sind Israel, China und Deutschland. Im Nachbarland Österreichs will Heindl jetzt so richtig durchstarten und hat speziell für den bayrischen Markt eine eigene an das Original Wiener Nougat angelehnte Pralinen-Linie bestehend aus mit Haselnuss-Nougat gefüllten Schokoladen-Talern, Schokoladen-Herzen und Schokoladen-Kugeln in einer blau-weißen Verpackung unter dem Namen "Liebe Grüße aus Bayern" entwickelt. "Wir sind sehr stolz darauf, dass wir die Rewe Süd von unserem Konzept überzeugen konnten und bereits Listungszusagen für rund 50 Filialen haben", erklärt Geschäftsführer Walter Heindl im Gespräch mit CASH. Insgesamt können die deutschen Konsumenten aus 54 verschiedenen Heindl-Produkten wählen.

Eigener Außendienst
Den erreichten Erfolg führt Heindl auch auf die personelle Neuaufstellung zurück. Entgegengesetzt dem derzeit spürenden Branchentrend, setzt das Unternehmen seit Kurzem auf einen eigenen Außendienst und kooperiert nicht mehr mit selbstständigen Handelsvertretern. "Seit wir das so handhaben, konnten wir unseren Umsatz um 700.000 Euro steigern", freut sich Geschäftsführer Andreas Heindl. Neuer Verkaufsleiter ist mit Franz Kohl ein ausgewiesener Branchenkenner.

Neue Produkte auch in Österreich
Die in Bayern erhältliche Range wird es unter dem Namen "Süße Grüße aus Österreich" auch hierzulande im LEH und in den Eigenfilialen in Tourismus-Regionen geben - allerdings mit rot-weiß-rotem Farbcode. Aufmerksamkeitsstarke Metall-Displays sollen die Aufmerksamkeit weiter erhöhen und die Konsumenten zum Zugreifen animieren. 

Ebenfalls neu präsentiert sich die Marke Pischinger, die im Jahr 2006 von Heindl übernommen wurde und im kommenden Jahr ihren 170. Geburtstag feiert. Mit der innovativen, convenienten Snack-Pack-Linie bestehend aus acht Sorten (Caramel, Cappuccino, Zitrone, Neapolitaner, Haselnuss Noir, Mandel, Haselnuss und Caramel) im luftdicht verschlossenen 100- bzw. 120-g-Beutel  will der Süßwarenhersteller u.a. dem Trend zu Single-Haushalten gerecht werden.

Für seine Innovationen hat Heindl rund 500.000 Euro in eine Verpackungs-Anlage inklusive Waage sowie in eine neue Kartonier-Maschine investiert.

Eigenfilialen auf Expansionskurs
Eine weitere halbe Million Euro wendete das Unternehmen für eine umfangreiche Werbekampagne in Print sowie Hörfunk auf; zusätzliche Investitionen flossen in die teilweise Umgestaltung des Schoko-Museums und in bestehende bzw. neue Filialen. Insgesamt betreibt Heindl derzeit 31 Standorte und will noch weiter expandieren. Die jüngsten beiden Filialen befinden sich in den CityArkaden in Klagenfurt und im huma eleven in Wien. "Wir wollen weiter wachsen und können uns zusätzliche Standorte im Raum Salzburg, Innsbruck, Kufstein und Zell am See vorstellen. Dafür suchen wir auch engagierte Franchisepartner", erklärt Andreas Heindl.

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