CASH - Home

Abkommen zu Onlinehandel unterzeichnet


Kategorie: ecommerce
11.04.2018 von Manuel Stenger

Bundesministerin Margarete Schramböck hat in Peking mit dem chinesischen Wirtschaftsministerium eine Vereinbarung getroffen, die österreichischen Unternehmen den Zugang zum E-Commerce-Markt in China erleichtern soll.

Margarete Schramböck bei der Unterzeichnung des E-Commerce-Abkommens im chinesischen Wirtschaftsministerium. © BMDW
Margarete Schramböck bei der Unterzeichnung des E-Commerce-Abkommens im chinesischen Wirtschaftsministerium. © BMDW

Während eines Staatsbesuchs in Peking hat Margarete Schramböck, Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort, in Peking mit dem chinesischen Wirtschaftsministerium (Ministry of Foreign Trade and Economic Cooperation MOFCOM) ein Abkommen unterzeichnet, das heimischen Unternehmen einen besseren Zugang zu chinesischen Handelsplattformen im Internet gewährleisten soll. Dies soll sich künftig vor allem für heimische Klein- und Mittelunternehmen auszahlen.

Neue Chancen nutzen
Dies ist ein wichtiger Schritt für die Öffnung und Erweiterung des Exports österreichischer Unternehmen nach China. Das Land ist mit Abstand der wichtigste Handelspartner von Österreich in Asien, seit 2008 haben sich die heimischen Exporte nach China auf 3,7 Milliarden Euro verdoppelt. Schramböck: „Wir sprechen von einem Markt mit Millionen potenziellen Produkten. Die Online Plattform JD.com hat zum Beispiel rund 266 Millionen registrierte Kunden, bei uns kennt diese Firma kaum jemand. Das ist eine Chance für österreichische Unternehmen, um mit Qualität und Innovation ‚made in Austria' zu punkten. Auf der anderen Seite wollen wir auch den Standort stärker in den Fokus unserer chinesischen Partner rücken und gezielt um Unternehmensansiedelungen nach Österreich werben.“

Im Zuge der Reise kam es ebenfalls zu Treffen mit Vertretern der Unternehmen Huawei und Alibaba. Hier stand vor allem der Austausch zu Themen wie E-Commerce auf dem Programm. Im Herbst soll die nächste Reise nach China stattfinden: Dann will Schramböck Chinas größte Einkäufermesse mit 150.000 Unternehmensvertretern besuchen.

Kommentar hinzufügen
Felder, die mit einem Stern (*) markiert sind, müssen ausgefüllt werden!

Weitere Artikel