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Adeg Dorfleben-Report 2019


Kategorie: Handel
25.03.2019 von Karl Stiefel

Das Unternehmertum in Gemeinden mit weniger als 5.000 Einwohnern stand im Fokus der Studie, die Adeg zusammen mit dem Österreichischen Gemeindebund präsentiert hat.

Politikwissenschafter Peter Filzmaier, Adeg-Vorstand Jürgen Öllinger und Gemeindebund-Präsident Alfred Riedl präsentieren die zweite Ausgabe des Adeg Dorfleben-Reports.<br>© Adeg Österreichs Handels AG/Robert Harson
Politikwissenschafter Peter Filzmaier, Adeg-Vorstand Jürgen Öllinger und Gemeindebund-Präsident Alfred Riedl präsentieren die zweite Ausgabe des Adeg Dorfleben-Reports.
© Adeg Österreichs Handels AG/Robert Harson

Von den 2.096 Gemeinden in Österreich haben 1.843 weniger als 5.000 Einwohner. Genau solche Orte waren im Fokus der Dorfleben-Studie von Adeg und dem Österreichischen Gemeindebund, bei der es um das Unternehmertum im ländlichen Raum geht. Adeg-Vorstand Jürgen Öllinger fasst das Ergebnis zusammen: "Selbstständige Unternehmer wie Adeg-Kaufleute sind eine unverzichtbare Säule des Dorflebens. Unser Konzept basiert auf ihrer unternehmerischen Energie, welche den regionalen Wirtschafts-Kreislauf stärkt. Das sieht man an den Zahlen der Studie - 30 Prozent der Befragten können sich vorstellen, sich selbstständig zu machen. Als Gründe, warum das nicht passiert, werden oft das mangelnde Kapital, ungenügendes Know-How und das Fehlen eines starken Partners genannt. Hier kommt Adeg ins Spiel: Wir finanzieren das Gebäude, die Einrichtung und die Ware bei einer Neueröffnung, bieten Aus- und Weiterbildungen an unserer Adeg-Akademie an und sind als langfristiger und verlässlicher Partner für unsere Kaufleute da."

Alfred Riedl, Präsident des Österreichischen Gemeindebundes, sieht den aktuellen Digitalisierungs-Trend als wichtigen Baustein in der Funktionsweise von ländlichen LEHs: "Dezentralisierung funktioniert nur, wenn die Infrastruktur dahinter funktioniert. Das ist einfacher denn je. In der Vergangenheit wurde nur gebaut, wo es sich gerechnet hat. Nun braucht es einen sozial verträglichen Schulterschluss, um die Versorgung in kleinen Gemeinden zu gewährleisten. Denn Groß ist nicht immer billiger."

An der Auswertung der Studie war auch der Politikwissenschafter Peter Filzmaier beteiligt. Er möchte dadurch mit einem Klischee aufräumen: "In der Stadt ist viel los, am Land herrscht tote Hose - das ist einfach falsch. 80 Prozent der Befragten halten ihre Heimatgemeinde für lebendig. Den restlichen 20 Prozent fehlt es oft an Einkaufsmöglichkeiten. Auf jeden Fall sind Unternehmer neben Vereinen und den Gemeindevertretern ein wichtiger Faktor, um Gemeinden lebendig zu halten."

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