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Agrana sagt wieder „ni hao“


Kategorie: Industrie
19.03.2019 von Martin Ross

Der Frucht-, Stärke- und Zuckerkonzern hat seinen zweiten Produktionsstandort für Fruchtzubereitungen in China eröffnet.

Bei der Eröffnungsfeier des neuen Agrana-Fruchtzubereitungswerkes in Changzhou|China im Beisein von Bürgermeister Chun Ding und Agrana-CFO Stephan Büttner © Agrana
Bei der Eröffnungsfeier des neuen Agrana-Fruchtzubereitungswerkes in Changzhou|China im Beisein von Bürgermeister Chun Ding und Agrana-CFO Stephan Büttner © Agrana

Die neue Anlage steht in Changzhou, rund 150 km nordwestlich von Shanghai (Provinz Jiangsu), man wird in ihr jährlich rund 30.000 Tonnen Fruchtzubereitungen vor allem mit Erdbeeren, Heidelbeeren oder Pfirsichen für die Fruchtjoghurt-, Backwaren- und Eiscremeindustrie sowie für Food-Services herstellen. Zunächst beschäftigt man 70 Mitarbeiter. Ni hao heißt übrigens „hallo!“.

Der chinesische Joghurtmarkt hat sich in den letzten fünf Jahren nahezu verdoppelt, auch aufgrund der steigenden Nachfrage von Trinkjoghurt. Laut „Euromonitor“ wird der Joghurtmarkt in China bis 2023 jährlich um durchschnittlich 7,9 Prozent wachsen. 2018 betrug der Joghurt-Konsum pro Kopf und Jahr in China 6,8 kg (Westeuropa 12,5k g, USA 5,2 kg).

Agrana produziert Fruchtzubereitungen weltweit an 28 Standorten. In China gibt es neben dem neuen Werk in Changzhou das vor sechs Jahren ebenfalls neu errichtete Fruchtzubereitungswerk in Dachang (Region Peking). Weiters ist man in China mit einem Fruchtsaftkonzentratwerk in Xianyang (Region Shaanxi) präsent. Das Investitionsvolumen der Changzhou-Anlage beträgt rund 22 Mio. Euro.

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